Katsudon – eine Schüssel Reis mit paniertem Schweineschnitzel Tonkatsu, Ei und Zwiebel in gewürzter Brühe

Zusammenfassung: Katsudon aus in Streifen geschnittenem, paniertem Schweineschnitzel, das in gewürzter Brühe mit Zwiebeln und Ei vollendet wird. Das Schnitzel wird separat frittiert und erst zum Schluss in die Brühe gegeben, damit die Panade knusprig bleibt. Das Ei wird nur leicht verquirlt und im Topf halb stocken gelassen. Die fertige Mischung wird über eine Schüssel Reis gegossen, damit die Brühe in den Reis einzieht. Gesamtzeit 70 Minuten, Basis 6 Portionen.

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Kategorie: schweinefleisch, japanische-kueche

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Schnellübersicht

  • Gericht: Katsudon – Reisschüssel mit paniertem Schweineschnitzel Tonkatsu, Ei und Zwiebeln in gewürzter Brühe
  • Kategorie: schweinefleisch, japanische-kueche
  • Küche: Japanisch
  • Hauptzutat: Schweinekamm ohne Knochen, 900 g (6 Scheiben à 150 g) (Qualitätsspezifikation)
  • Leitfaden: 12 berühmteste japanische Gerichte: traditionelle Rezepte der japanischen Küche
  • Gesamtzeit: 70 Minuten (30 Min. Vorbereitung + 40 Min. Garen)
  • Schwierigkeit: Mittel
  • Portionen: 6 (Portionsgewicht: 435 g)
  • Schlüsseltechnik: Frittieren des panierten Schnitzels und Vollenden in gewürzter Brühe mit Ei, das nur halb stocken gelassen wird
  • Zubereitungsarten: Frittieren, Schmoren
  • Ernährung & Allergene: Gluten (Panko, Weizenmehl, Sojasauce), Ei (Ei, Panade), Soja (Sojasauce), Fisch (Dashi, Worcestersauce), Sellerie (Worcestersauce)
  • Geeignet für: Herzhaftes Mittagessen unter der Woche, Familienabendessen, Ein-Schüssel-Gericht für Kinder, schnelles Essen nach einem anstrengenden Tag, Hausversion von Gerichten aus japanischen Bistros.
  • Nährwerte (pro 1 Portion): 790, Protein: 40.0 g, Fett: 31.0 g, Kohlenhydrate: 88.0 g
  • Lagerung: 2 Tage im Kühlschrank, 1 Monat im Gefrierschrank
  • Begleitung: Japanisches helles Lagerbier, trockener Weißwein, grüner Sencha-Tee
  • Kurz gesagt: Katsudon aus paniertem Schweineschnitzel, in Streifen geschnitten, in gewürzter Brühe mit Zwiebeln und Ei fertig gegart. Gesamtzeit 70 Minuten, 6 Portionen.

WAGUU sagt: “”Das Ei im Katsudon wird nicht durchgegart. Lässt man es vollständig stocken, verliert die Schüssel das, wofür Katsudon gemacht wird – cremiges Eigelb, das in den Reis fließt.””

Wichtige Fakten

Vorbereitungszeit: 30
Kochzeit: 40
Temperatur: Frittieröl 175 °C, Brühe 95 °C, Ei wird zu 80 % stocken gelassen
Anzahl Portionen: 2610

Auf den Punkt

Katsudon ist ein Gericht aus zwei Teilen, die erst in der letzten Minute zusammenkommen: knuspriges Schnitzel und flüssiges Ei in gewürzter Brühe. Das Schnitzel wird separat frittiert und nur kurz in die Brühe gegeben, damit die Panade Geschmack aufnimmt, aber nicht durchweicht. Die Brühe wird im Voraus gekocht, damit sich die Süße des Mirin und die Salzigkeit der Sojasauce verbinden können. Das Ei wird nur mit drei Schlägen des Schneebesens verquirlt: Eiweiß und Eigelb bleiben als getrennte Streifen und bilden im Topf zwei verschiedene Strukturen. Der Reis wird warm serviert und nicht vollständig mit Brühe übergossen, nur zu zwei Dritteln.

Zutaten

Grundportion: 6 Portionen • Portionsgewicht: 435 g

Zutat Menge Qualität
Schweinekamm ohne Knochen 900 g 6 Scheiben à 150 g, mit dünner Fettschicht
Weizenmehl Type 405 100 g fein gemahlen
Ei 9 Stk frisch, Zimmertemperatur, Größe M
Panko 200 g japanisch, große trockene Flocken
Jasminreis 900 g langkörnig, vorgegart
Zwiebel 3 Stk mittelgroß, gelb, 330 g
Dashi-Brühe 600 ml aus Algen und getrocknetem Fisch
Sojasauce 120 ml natürlich fermentiert
Mirin 90 ml süßer Reiswein zum Kochen
Rohrzucker 20 g fein, hell
Rapsöl 1000 ml zum Frittieren, hoher Rauchpunkt
feines Meersalz 4 g für das Fleisch und die Panade
schwarzer Pfeffer, gemahlen 3 g frisch gemahlen
Frühlingszwiebel 4 Stk frisch, in dünne Ringe geschnitten
Shichimi Togarashi 3 g japanische Gewürzmischung aus sieben Sorten

Zum detaillierten Ablauf springen

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Das ganze Abendessen in einer Schüssel: Reis, Fleisch, Ei und Zwiebeln in einer Schüssel. Kein weiteres Geschirr, keine Beilagen auf dem Tisch.
  • Ei, das flüssig bleibt: Das Ei wird nur mit drei Schlägen verquirlt und im Topf halb stocken gelassen. Das Eigelb fließt in den Reis und verbindet den Geschmack.
  • Genaue Mengen für 6 Portionen: Hundertfünfzig Gramm Fleisch pro Schüssel, ein Ei pro Portion und Brühe, die mit der Kelle abgemessen wird. Alles wird nach der Anzahl der Esser umgerechnet.

Gelingen garantiert: Katsudon beruht auf zwei Vorgängen, die gleichzeitig ablaufen. Im Topf köchelt die Brühe aus Dashi, Sojasauce und Mirin. Salz und Zucker entziehen der Zwiebel Wasser, die Zwiebel wird weich und süß, und die Brühe gewinnt Fülle. In der zweiten Pfanne wird das panierte Schnitzel frittiert. Das Panko in der Panade trocknet durch die Hitze und bildet eine luftige Kruste, die Fett bindet. Gibt man das fertige Schnitzel in die kochende Brühe, dringt Wasser in die Panade ein und die Kruste wird weich. Deshalb wird das Schnitzel erst zum Schluss und in einer Schicht eingelegt, nicht eingetaucht. Ei gerinnt zwischen 65 und 70 °C. Wird es nur leicht verquirlt, stocken Eiweiß und Eigelb in unterschiedlichen Strukturen und ein Teil des Eigelbs bleibt im Topf flüssig. Dieser Teil fließt beim Übergießen über den Reis und umhüllt die Körner, sodass das Gericht auch geschmacklich zusammenhält.

Rezeptübersicht

Vorbereitung: 30 Min. Min. | Kochen: 40 Min. Min. | Schwierigkeit: Mittel | Portionen: 6 | Typ: Hauptgericht | Herkunft: Japanisch

Detaillierter Ablauf

Gesamter Ablauf: 0 % fertig

Phase 1: Vorbereitung von Fleisch und Reis – 18 Min.

Geräte: Küchenhammer, Topf, Kühlschrank

1. Legen Sie die Scheiben Schweinekamm zwischen zwei Lagen Folie und klopfen Sie sie mit der flachen Seite des Hammers auf gleichmäßige Dicke. Trocknen Sie das Fleisch mit Küchenpapier und halten Sie es im Kühlschrank.

2. Spülen Sie den Reis, bis das Wasser klar abläuft, und kochen Sie ihn im gewohnten Verhältnis. Lassen Sie den fertigen Reis unter dem Deckel ruhen und halten Sie ihn warm.

3. Halbieren Sie die Zwiebel und schneiden Sie sie in dünne Halbringe. Schneiden Sie die Frühlingszwiebel in Ringe und legen Sie sie beiseite.

VKB: Die Fleischscheiben haben die gleiche Dicke und wölben sich auf der Handfläche gleichmäßig. Der Reis ist locker, die Körner halten zusammen, kleben aber nicht. Die Zwiebel ist in gleich dicke Halbringe geschnitten.

Bevor du zum nächsten Schritt gehst:

Waschen Sie das Fleisch nicht und lassen Sie es nicht bei Zimmertemperatur stehen. Tupfen Sie Wasser von der Oberfläche kurz vor dem Panieren mit Küchenpapier ab.

Phase 2: Panieren und Frittieren der Schnitzel – 17 Min

Geräte: drei flache Schüsseln, Fritteuse, Gitterrost

1. In die erste Schüssel Mehl Type 405 sieben, in die zweite drei Eier verquirlen und in die dritte Panko geben. Die Fleischscheiben beidseitig salzen und pfeffern und nacheinander in Mehl, Ei und Panko wenden.

2. Öl auf 175 °C erhitzen und die Schnitzel einzeln oder zu zweit frittieren, bis sie rundum hellgoldbraun sind. Fertige Schnitzel auf dem Gitterrost hochkant ablegen, nicht übereinander.

VKB: Die Panade ist hellgoldbraun und gleichmäßig gefärbt, die Pankoflocken haften am Fleisch. Nach dem Herausnehmen behält die Panade ihr Volumen und fällt nicht zusammen. Das Thermometer im Öl zeigt 175 °C.

Bevor du zum nächsten Schritt gehst:

Das Fleisch nicht vorher salzen. Salz zieht Wasser an die Oberfläche, das Mehl verklebt und die Panade löst sich beim Frittieren großflächig ab.

Phase 3: Würzige Brühe – 8 Min

Geräte: breite Pfanne oder tieferer Topf

1. In die breite Pfanne Dashi-Brühe gießen, Sojasauce, Mirin und Rohrzucker zugeben. Die Mischung zum Kochen bringen und den Zucker auflösen lassen.

2. Die Brühe abschmecken und gegebenenfalls mit Wasser verdünnen. Die Salzigkeit soll kräftig, aber nicht scharf sein, da ein Teil in den Reis einzieht. Die Brühe leicht köcheln lassen.

VKB: Die Brühe ist klar, dunkel bernsteinfarben und riecht nach Dashi und Sojasauce. Der Geschmack ist ausgewogen: süß vom Mirin, salzig von der Sojasauce, ohne Bitterkeit. An der Oberfläche schwimmen keine Verunreinigungen.

Bevor du zum nächsten Schritt gehst:

Die Brühe nicht lange und stark kochen. Sojasauce wird beim Kochen dicker und die Salzigkeit verstärkt sich. Es reicht, wenn sich der Zucker auflöst und die Brühe heiß wird.

Phase 4: Zwiebeln dünsten – 7 Min

Geräte: breite Pfanne

1. Die geschnittenen Zwiebeln in die kochende Brühe geben und dünsten, bis sie weich und glasig sind. Die Zwiebeln sollen sich in der Flüssigkeit frei bewegen, nicht am Boden kleben.

2. Während des Dünstens die Pfanne nicht abdecken, damit die Brühe nicht durch kondensierten Dampf verdünnt wird. Der Geschmack der Brühe soll sich mit dem der Zwiebeln verbinden.

VKB: Die Zwiebeln sind weich, an den Rändern durchscheinend und behalten die Form von Halbringen. Die Brühe ist leicht reduziert und glänzt. Der Geschmack ist süßer als am Anfang.

Bevor du zum nächsten Schritt gehst:

Die Zwiebeln nicht bei starker Hitze ohne ausreichend Flüssigkeit dünsten. Der Zucker aus dem Mirin brennt am Boden an und die Brühe wird bitter. Leicht köcheln lassen und die Pfanne gelegentlich anheben.

Phase 5: Ei und Fertigstellung – 6 Min

Geräte: breite Pfanne, Deckel, Schneebesen

1. Die restlichen Eier mit dem Schneebesen nur mit drei Zügen verquirlen, damit Eiweiß und Eigelb deutlich getrennt bleiben. Die geschnittenen Schnitzel in einer Lage auf die Oberfläche der Brühe mit den Zwiebeln legen.

2. Die Eier kreisförmig über die Schnitzel gießen und die Pfanne abdecken. Die Eier nur halb fest werden lassen, dann die Pfanne vom Herd nehmen. Das Ei gart durch die Resthitze nach und darf beim Übergießen nicht vollständig stocken.

VKB: Das Ei ist an den Rändern fest, bleibt in der Mitte jedoch feucht und glänzend. Das Eiweiß bildet weiße Stränge, das Eigelb schimmert orange durch. Die Panade der Schnitzel liegt an der Oberfläche, nicht eingetaucht.

Bevor du zum nächsten Schritt gehst:

Die Eier nicht auf dem Herd vollständig fest werden lassen. Wenige Sekunden reichen und das Eigelb wird grün fest, wodurch die cremige Struktur verloren geht.

Phase 6: Anrichten der Schüsseln und Servieren – 4 Min

Geräte: tiefe Schüsseln, Schöpfkelle

1. Den heißen Reis in vorgewärmte tiefe Schüsseln zu einem leichten Kegel anhäufen. Die Mischung mit Schnitzeln und Ei über den Rand der Schüssel gießen, sodass die Brühe zum Reis läuft und die Schnitzel oben bleiben.

2. Die Schüssel mit Ringen von Frühlingszwiebeln und einer Prise Shichimi Togarashi abschmecken. Sofort servieren, solange die Panade der Schnitzel knusprig und das Ei warm ist.

VKB: Die Brühe ist in die obere Reisschicht eingezogen und hat sie braun gefärbt, der untere Reis ist weiß geblieben. Die Schnitzel an der Oberfläche haben eine knusprige Panade. Das Ei zieht Fäden am Löffel.

Benötigte Ausstattung

Utensilien Ideale Größe Alternative Risiko
breite Pfanne Durchmesser 28 cm, Tiefe 6 cm zwei kleinere Pfannen und Zubereitung in zwei Durchgängen eine kleine Pfanne fasst sechs Portionen nicht und die Brühe kocht weg
Fritteuse oder hoher Topf Volumen 4 l, mit Thermometer tiefere Pfanne mit Öl bis zu einem Drittel der Höhe eine flache Pfanne hält die Temperatur nicht und die Panade saugt Fett auf
Küchenhammer mit flacher Seite, Gewicht 400 g Boden eines schweren Topfes die gezackte Seite reißt das Fleisch auf und Saft läuft in die Panade
Abtropfgitter 30 × 20 cm, mit Maschenweite 1 cm Backofengitter auf einem Blech auf Küchenpapier staut sich Dampf unter der Panade und sie wird weich
tiefe Schüsseln Volumen 700 ml, Keramik tiefe Teller ein flacher Teller hält die Brühe nicht und der Reis zerfällt

Einkaufsliste

Nährwertprofil

Werte pro 1 Portion (ohne Beilage). Berechnet aus durchschnittlichen Nährwerten der Zutaten.

Nährstoff Pro 100 g Pro 1 Portion Für 6 Portionen
Energie 761 kJ / 182 kcal 3305 kJ / 790 kcal 19832 kJ / 4740 kcal
Fett 7.1 g 31.0 g 186.0 g
davon gesättigte Fettsäuren 2.3 g 10.2 g 61.2 g
Kohlenhydrate 20.2 g 88.0 g 528.0 g
davon Zucker 1.6 g 6.8 g 40.8 g
Eiweiß 9.2 g 40.0 g 240.0 g
Salz 0.6 g 2.7 g 16.2 g

Referenzzufuhr eines durchschnittlichen Erwachsenen (8400 kJ / 2000 kcal).

WAGUU Profi-Niveau

  • Profi-Standard: Geprüftes Rezept mit genauen Verhältnissen und visuellen Kontrollpunkten.
  • Tipp 1: Geprüftes Rezept mit genauen Verhältnissen und visuellen Kontrollpunkten.
  • Tipp 2: Die Eier nur mit drei Zügen des Schneebesens verquirlen. Wenn Sie sie glatt rühren, gerinnen sie im Topf zu einer gleichmäßigen Masse und Katsudon verliert die Schichtung von Eiweiß und Eigelb.
  • Tipp 3: Das Schnitzel erst am Ende in die Brühe geben und nur kurz. Jede weitere halbe Minute in heißer Flüssigkeit bedeutet eine weichere Panade.
  • Tipp 4: Die Schüssel kann vor dem Füllen mit Reis aus dem Topf vorgewärmt werden. Eine kalte Schüssel senkt die Temperatur der Brühe und der Reis wird hart, bevor Sie ihn auf den Tisch bringen.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Katsudon verbindet zwei Vorgänge. In der Brühe aus Dashi, Sojasauce und Mirin werden aus den Zwiebeln Zucker freigesetzt, die Zwiebeln werden weich und die Brühe gewinnt Fülle. In der zweiten Pfanne wird das panierte Schnitzel gebraten, das Panko trocknet durch die Hitze und bildet eine luftige Kruste. Wenn das fertige Schnitzel in die kochende Brühe gegeben wird, dringt Wasser in die Panade ein und die Kruste wird weich, deshalb wird es erst am Ende hineingegeben. Ei gerinnt zwischen 65 und 70 °C; wenn es nur leicht verquirlt wird, gerinnen Eiweiß und Eigelb in unterschiedlichen Strukturen und ein Teil des Eigelbs bleibt flüssig.

Fine Dining – Professionelle Techniken

  • Tellerkomposition: Den Reis in einer Schüssel zu einem leichten Kegel anhäufen und die Eiermischung über den Rand der Schüssel gießen, nicht in die Mitte. So bleibt im Anschnitt sowohl weißer Reis als auch dunkle Brühe sichtbar.
  • Texturkontraste: Das geschnittene Schnitzel so auf die Mischung legen, dass die Streifen über der Oberfläche bleiben. Die knusprige Panade oben und das weiche Ei darunter erhalten den Kontrast.
  • Temperaturkontrast: Katsudon wird sehr heiß serviert. Die Schüssel daher mit heißem Wasser vorwärmen und erst unmittelbar vor dem Füllen ausgießen.
  • Aromatische Ergänzungen: Zum Schluss Frühlingszwiebelringe und eine Prise japanische Gewürzmischung Shichimi Togarashi darübergeben. Das Aroma entfaltet sich durch die Wärme des Eies und durchbricht die Süße der Brühe.

Sensorisches Radar

  • Aussehen: In der Schüssel sind weißer Reis, dunkle Brühe und helles Ei mit weißen Eiweißfäden und orangefarbenem Eigelb zu sehen. Die Schnitzel an der Oberfläche haben eine goldbraune Panade, darüber gehören grüne Frühlingszwiebeln.
  • Geruch: Der Duft von Dashi-Brühe und süßem Mirin, danach der Duft der frittierten Panade und ein frischer Ton von Frühlingszwiebeln.
  • Geschmack: Süßer und salziger Geschmack der Brühe, danach der Geschmack von Schweinefleisch und knuspriger Panade. Das Eigelb rundet den Geschmack ab und macht ihn milder.
  • Textur: Die Panade ist nur an der Oberfläche knusprig, das Ei cremig und zieht sich am Löffel. Der Reis unter dem Ei ist weich und von der Brühe durchzogen.

Paarung

  • Japanisches helles Lagerbier: Die Kohlensäure und die feine Bitterkeit durchschneiden das Fett von Panade und Fleisch. Gekühlt bei 6–8 °C servieren.
  • Trockener Weißwein: Pinot Gris oder Chablis mit höherer Säure. Die Säure des Weins reinigt den Gaumen nach der süßen Brühe.
  • Grüner Tee Sencha: Warm, aber nicht kochend. Die Bitterstoffe des Tees gleichen die Süße des Mirin und den Geschmack des Eies aus.

Verschiedene Zubereitungsvarianten

  • Hähnchen-Katsudon:: Schweinenacken durch Hähnchenschenkel ohne Knochen ersetzen und auf die gleiche Dicke klopfen. Hähnchenfleisch erhitzt schneller, daher kürzer frittieren.
  • Katsudon mit zwei Eiern:: Für eine Schüssel ein zusätzliches Ei verwenden und in zwei Phasen aufteilen. Zuerst die Hälfte des Eies stocken lassen, dann die zweite Hälfte hinzufügen, damit das Ei zwei Schichten bildet.

Allergene und diätetische Informationen

Enthält: Gluten (Panko, Weizenmehl, Sojasauce), Ei (Ei, Panade), Soja (Sojasauce), Fisch (Dashi, Worcestersauce), Sellerie (Worcestersauce) • Gluten: ja, in Panko, in Weizenmehl und in Sojasauce • Nicht geeignet für: Personen mit Zöliakie, mit Allergie gegen Ei, Soja, Fisch und Sellerie

Geeignet für

Ein kräftiges Mittagessen an Wochentagen, ein Abendessen für die Familie, ein Gericht aus einer Schüssel für Kinder, ein schnelles Essen nach einem anstrengenden Tag, eine hausgemachte Version von Gerichten aus japanischen Bistros.

Katalog der Alternativen

  • Shichimi Togarashi:: eine Mischung aus gemahlenem Chili, Sesam und Zitronenschale. Schärfe und Aroma sind ähnlich, nur weniger komplex.

FAQ

Warum wird das Ei nur mit drei Schlägen verquirlt?

Wenn das Ei glatt verrührt wird, gerinnt es im Topf zu einer gleichmäßigen Masse. Bei kurzem Rühren bleiben Eiweiß und Eigelb getrennt und im Topf entsteht eine geschichtete Struktur mit cremigem Kern.

Wann wird das Schnitzel in die Brühe gelegt?

Erst am Ende, wenn die Brühe gewürzt und die Zwiebel weich ist. Jede weitere halbe Minute in heißer Flüssigkeit bedeutet eine weichere Panade, daher wird das Schnitzel in einer Schicht auf die Oberfläche gelegt, nicht eingetaucht.

Kann ich ein Schnitzel vom Vortag verwenden?

Ja, aber im Ofen bei 180 °C aufwärmen, damit die Panade wieder knusprig wird. In der Brühe nur kurz erwärmen, sonst saugt die Panade Wasser auf und zerfällt.

Womit kann man Dashi-Brühe ersetzen?

Mit Brühe aus Kombu-Algen und getrockneten Shiitake-Pilzen oder aus Hühnerknochen. Der Geschmack ist weniger intensiv, aber das Verhältnis von süß und salzig bleibt gleich.

Welcher Reis eignet sich?

Kurz- oder Jasminreis, der nach dem Kochen zusammenhält. Langkornreis zerfällt in der heißen Brühe und die Schüssel verliert ihre Form.

Kann ich Katsudon vorbereiten?

Schnitzel und Brühe getrennt zubereiten und erst beim Servieren zusammenführen. Eine fertige Schüssel im Kühlschrank wird feucht und das Ei hart. Zum Aufwärmen die Pfanne verwenden, nicht die Mikrowelle.

WAGUU Petr rät: Kochen Sie für 6 oder mehr Personen?

6–8 Personen: Die Schnitzel vorab frittieren und auf einem Gitter im Ofen bei 80 °C warm halten. Die Brühe in einem Topf zubereiten und die Schüsseln in zwei Wellen füllen. • 10+ Personen: Die Hähnchenvariante wählen, die Scheiben sind dünner und werden kürzer frittiert. Den Reis im Reiskocher warm halten und das Ei in zwei Schüsseln verquirlen, damit es rechtzeitig verbraucht wird.

Beilagen und Servieren

Empfohlene Beilagen:

Servieren: In einer vorgewärmten tiefen Schüssel mit Frühlingszwiebeln und einer Prise Shichimi Togarashi servieren. Dazu wird eine Schüssel Miso-Suppe und eingelegtes Gemüse gereicht.

Lagerung und Aufwärmen

Kühlschrank: 2 Tage • Gefrierschrank: 1 Monat • Aufwärmen: Kühlschrank: 2 Tage • Gefrierschrank: 1 Monat • Aufwärmen: Die Schnitzel im Ofen bei 180 °C aufwärmen und die Brühe separat in der Pfanne erhitzen. Eine fertige Schüssel aus dem Kühlschrank niemals in der Mikrowelle aufwärmen.

Autor: WAGUU Petr & Team • Veröffentlicht: 07.10.2026 • Aktualisiert: 10.10.2026

Weitere Rezepte aus dem Artikel

Leitfaden: Die 12 berühmtesten japanischen Gerichte: traditionelle Rezepte der japanischen Küche

Sushi – mit Reisessig gewürzter Reis, kombiniert mit frischem Fisch, Meeresfrüchten, Gemüse oder weiteren Zutaten

Ramen – Nudelsuppe mit kräftiger Brühe, Fleisch, Ei, Gemüse und weiteren typischen Beilagen

Tempura – leicht panierte und frittierte Meeresfrüchte oder Gemüse in dünnem knusprigem Teig

Tonkatsu – frittiertes paniertes Schweineschnitzel, serviert mit fein geschnittenem Kohl und Tonkatsu-Sauce

Yakitori – gegrillte Hähnchenspieße, über Hitze zubereitet und mit Tare-Sauce bestrichen oder mit Salz gewürzt

Okonomiyaki – japanischer herzhafter Pfannkuchen aus Teig, Kohl und weiteren Zutaten, typisch besonders für Osaka und Hiroshima

Takoyaki – runde frittierte Teigbällchen mit Tintenfischfüllung, typisch für Osaka

Gyudon – eine Reisschüssel mit dünnen Rindfleischscheiben und Zwiebeln, in süß-salziger Sauce geschmort

Curry Rice (Kare Raisu) – japanisches Curry mit Reis, meist mit Fleisch, Zwiebeln, Karotten und Kartoffeln in einer dicken gewürzten Sauce

Miso Soup – traditionelle Suppe aus Dashi-Brühe und Miso-Paste, oft mit Tofu, Wakame und Frühlingszwiebeln

Shabu-Shabu – japanisches Fondue, bei dem dünne Fleischscheiben und Gemüse kurz in heißer Brühe gegart und in Saucen getaucht werden

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Häufigste Fehler

  1. Glatt verquirltes Ei – das Ei gerinnt zu einer gleichmäßigen Masse und verliert die Schichtung. Nur mit drei Schlägen des Schneebesens verquirlen und im Topf halb stocken lassen.
  2. In die Brühe eingetauchtes Schnitzel – die Panade saugt Wasser auf und wird innerhalb von Sekunden weich. In einer Schicht auf die Oberfläche der Brühe legen und erst am Ende.
  3. Überkochte oder überwürzte Brühe – Sojasauce dickt beim Kochen ein und die Salzigkeit verstärkt sich. Die Brühe nur zum Kochen bringen und erst am Ende abschmecken.
  4. Kalter Reis – kalter Reis senkt die Temperatur der Brühe und das Ei stockt nicht durch. Den Reis direkt aus dem Topf, noch heiß, servieren.

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