Zusammenfassung: Ein Leitfaden durch die zwölf bekanntesten Gerichte der thailändischen Küche – von Pad Thai über Tom Yum und vier Curryvarianten bis hin zu Som Tam, Khao Soi und Mango Sticky Rice. Der Artikel erklärt, was die einzelnen Gerichte sind, welche Zutaten sie verwenden, welche Technik sie erfordern und wie sie traditionell serviert werden. Geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene, die thailändische Klassiker zu Hause kochen möchten. Lesezeit: 16 Minuten
Kategorie: Artikel · Thailändische Küche | Lesezeit: 16 Minuten
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Die thailändische Küche ruht auf fünf Geschmackssäulen – süß, sauer, salzig, scharf und bitter – und auf zwei Techniken: dem schnellen Rühren im Wok und dem langsamen Schmoren in Kokosmilch. Die meisten Gerichte aus dieser Auswahl lassen sich in einer Stunde kochen, wenn die Zutaten vorbereitet sind.
Schneller Überblick
- Thema / Gericht: 12 berühmteste thailändische Gerichte: traditionelle Rezepte der thailändischen Küche
- Kategorie: Artikel · Thailändische Küche
- Küche: Thailändisch
- Enthaltene Varianten: Pad Thai – gebratene Reisnudeln mit Ei, Garnelen, Tofu, Tamarinde, Erdnüssen und Limette, Garnelen, Tofu, Tamarinde, Erdnüssen und Limette, Garnelen, Tofu, Tamarinde, Erdnüssen und Limette, Der Norden (Chiang Mai und Isaan) kocht leichtere Gerichte mit Kräutern, fermentiertem Fisch und Klebreis. Khao Soi und Som Tam stammen von dort. Bangkok und der Süden verwenden mehr Kokosmilch und Süße, was auf alle vier Currys in dieser Auswahl zutrifft., Die meisten Rezepte lassen sich ohne Fleisch zubereiten: Verwenden Sie statt Hähnchen- oder Rindfleisch festen Tofu, den Sie vor dem Anbraten trocken tupfen und separat anbraten, damit er seine Form behält. Wählen Sie Currypaste ohne Garnelenpaste und ersetzen Sie Fischsauce durch Sojasauce mit einem Esslöffel Limettensaft., Wok-Gerichte sind in einer halben Stunde fertig, wenn die Zutaten geschnitten sind. Suppen und Currys brauchen eine Stunde, Massaman Curry zwei. Alle Rezepte lassen sich vorbereiten: Die Currybasis hält sich zwei Tage im Kühlschrank, die Marinade für die Spieße vierundzwanzig Stunden., Massaman Curry – aromatisches Curry mit Rindfleisch, Kokosmilch, Kartoffeln und Erdnüssen, Kokosmilch, Kartoffeln und Erdnüssen, Kokosmilch, Kartoffeln und Erdnüssen, Red Curry (Gaeng Daeng) – rotes Curry aus roter Paste und Kokosmilch mit Rindfleisch, Som Tam – pikanten Salat aus grüner Papaya, Chili, Limette, Fischsauce und Erdnüssen, Chili, Limette, Fischsauce und Erdnüssen, Chili, Limette, Fischsauce und Erdnüssen, Pad Kra Pao – gebratenes Fleisch mit thailändischem Basilikum, Chili und Knoblauch, mit Reis und Spiegelei, Chili und Knoblauch, mit Reis und Spiegelei, Chili und Knoblauch, mit Reis und Spiegelei, Khao Pad – thailändischer gebratener Reis mit Ei, Gemüse und Hähnchenfleisch, Gemüse und Hähnchenfleisch, Gemüse und Hähnchenfleisch, Khao Soi – nordthailändische Nudelsuppe mit Kokoscurry, Hähnchenfleisch und knusprigen Nudeln, Hähnchenfleisch und knusprigen Nudeln, Hähnchenfleisch und knusprigen Nudeln, Satay Gai – marinierte Hähnchenspieße vom Grill mit Erdnusssauce und eingelegtem Gemüse, Mango Sticky Rice (Khao Niao Mamuang) – Klebreis mit Kokosmilch und reifer Mango
- Schlüsseltechniken: Currypaste in der dicken Kokosmilch auflösen, im Wok bei hoher Hitze rühren, aromatische Brühe unter dem Siedepunkt ziehen lassen, Klebreis dämpfen
- Physikalisch-chemischer Hintergrund: Die Aromastoffe der thailändischen Küche – Citral aus Zitronengras, Gingerole aus Galgant, Capsaicin aus Chili – sind fettlöslich. Deshalb werden Gewürze und Pasten in Kokosmilch oder Öl aufgelöst, nicht in Wasser. Die Säure von Limette und Tamarinde wird außerhalb der Hitze zugegeben, da sich ihr Aroma durch Hitze verändert
- Häufige Fehler: Zu starkes Kochen der Kokosmilch, Currypaste in verdünnte Milch gegeben, Basilikum im Wok gekocht, Limette in die kochende Suppe gegeben
- In Kürze: Zwölf Rezepte, die sich zu Hause meistern lassen: vier Currys, zwei Suppen, ein Salat, drei Pfannengerichte, Spieße und ein Dessert. Die Basis sind Wok, Kokosmilch, Fischsauce und frische Kräuter
- Letzte Aktualisierung:
WAGUU sagt: “Die thailändische Küche ist nicht scharf. Sie ist ausgewogen – Schärfe ist nur einer von fünf Geschmäckern und sollte jederzeit nachjustiert werden können.”
Wichtige Fakten
| Vorbereitungszeit: | 20–45 Min |
| Kochzeit: | 5–90 Min |
| Hauptzutat: | Reisnudeln, 300 g (breit, 5 mm) (Qualitätsspezifikation) |
| Portionen: | 6 |
| Schwierigkeit: | Mittel anspruchsvoll, Einfach, Anspruchsvoll |
Vorgehen in Kürze
- Auflösen der roten Paste in Kokosfett und kurzes Schmoren dünner Fleischscheiben
- Aromatische Brühe unter dem Siedepunkt ziehen lassen und außerhalb des Herdes abschmecken
- Auflösen der Currypaste in der dicken Kokoscreme (Temperieren)
- Zutaten im Mörser stoßen, damit Saft austritt und sich die Aromen verbinden
- Fleisch langsam in Kokosmilch mit Gewürzen weich schmoren
Auf den Punkt
- Pad Thai – gebratene Reisnudeln mit Ei, Garnelen, Tofu, Tamarinde, Erdnüssen und Limette: Pad Thai erkennt man an drei Dingen: Die Nudeln sind weich, behalten aber ihre Form, das Ei ist in dünne Fäden verteilt und die Sauce ist gleichzeitig sauer, salzig und süß. Entscheidend ist die Reihenfolge, in der die Zutaten in den Wok kommen, und dass die Nudeln vor dem Braten nicht nass sein dürfen. Wer alle Zutaten auf einmal in den Wok gibt, bekommt gedämpfte Nudeln, keine gebratenen
- Der Norden (Chiang Mai und Isaan) kocht leichtere Gerichte mit Kräutern, fermentiertem Fisch und Klebreis. Khao Soi und Som Tam stammen von dort. Bangkok und der Süden verwenden mehr Kokosmilch und Süße, was auf alle vier Currys in dieser Auswahl zutrifft.: Tom Yum Goong basiert auf zwei Kurven: Zuerst wird aus den Garnelenschalen Süße und Meeresaroma gezogen, dann kommen Säure von der Limette und Schärfe von der Chili in die Brühe. Wenn die Brühe nach Zugabe der Limette kocht, verdampft die Säure und die Suppe wird flach. Die Garnelen gehören erst in den letzten drei Minuten in den Topf, sonst werden sie hart
- Die meisten Rezepte lassen sich ohne Fleisch zubereiten: Verwenden Sie statt Hähnchen- oder Rindfleisch festen Tofu, den Sie vor dem Anbraten trocken tupfen und separat anbraten, damit er seine Form behält. Wählen Sie Currypaste ohne Garnelenpaste und ersetzen Sie Fischsauce durch Sojasauce mit einem Esslöffel Limettensaft.: Tom Kha Gai ist der sanftere Bruder von Tom Yum. Die Kokosmilch trägt Süße und Fett, das die Schärfe des Chilis bindet, sodass die Suppe wärmt, aber nicht brennt. Entscheidend ist die Temperatur: Kokosmilch darf nicht stark kochen, sonst trennt sich das Fett und die Suppe zerfällt in Wasser und Öl
- Wok-Gerichte sind in einer halben Stunde fertig, wenn die Zutaten geschnitten sind. Suppen und Currys brauchen eine Stunde, Massaman Curry zwei. Alle Rezepte lassen sich vorbereiten: Die Currybasis hält sich zwei Tage im Kühlschrank, die Marinade für die Spieße vierundzwanzig Stunden.: Grünes Curry erkennt man an Farbe und Duft, nicht an der Schärfe. Die Paste muss zuerst in der dicken Kokoscreme aufgelöst werden, wo sich das Fett abtrennt und die Gewürze angeröstet werden. Wer die Paste in verdünnte Milch wirft, erhält nur grüne Farbe ohne Duft. Thailändisches Basilikum kommt vom Herd, sonst wird es schwarz
- Massaman Curry – aromatisches Curry mit Rindfleisch, Kokosmilch, Kartoffeln und Erdnüssen: Massaman ist das am wenigsten thailändische der thailändischen Currys: Die Gewürze kommen aus Indien und Malaysia, und das Fleisch wird lange geschmort, bis es sich mit dem Löffel zerteilt. Geduld und Reihenfolge entscheiden: Das Fleisch wird zuerst in der Paste angebraten, dann wird die Milch portionsweise zugegeben. Wer alles auf einmal in den Topf wirft, bekommt zähes Fleisch in dünner Sauce
- Red Curry (Gaeng Daeng) – rotes Curry aus roter Paste und Kokosmilch mit Rindfleisch: Rotes Curry ist unkompliziert: Paste, Kokos, Fleisch, Sauce. Der Unterschied zum grünen liegt in der Paste – die rote enthält getrocknete Chilis, ist also schärfer und die Farbe ist sattrot. Das Fleisch wird in dünne Scheiben geschnitten und kurz geschmort, damit es saftig bleibt. Die Paste wird niemals in kochende Milch gegeben
- Som Tam – pikanten Salat aus grüner Papaya, Chili, Limette, Fischsauce und Erdnüssen: Som Tam ist kein Salat, der mit dem Löffel gerührt wird. Die Zutaten werden im Mörser mit dem Stößel gestoßen, damit die Papaya Saft freigibt und sich die Aromen verbinden. Entscheidend sind das Verhältnis von Säure, Salz und Zucker und dass die Papaya nicht zu fein gerieben wird. Wer den Salat in einer Schüssel verrührt, bekommt trockene Papaya mit Sauce auf dem Boden
- Pad Kra Pao – gebratenes Fleisch mit thailändischem Basilikum, Chili und Knoblauch, mit Reis und Spiegelei: Pad Kra Pao ist ein thailändisches Streetfood-Gericht: schnell, scharf und aromatisch. Entscheidend sind die Woktemperatur und die Reihenfolge – Knoblauch mit Chili muss duften, das Fleisch wird gebraten, nicht geschmort, und das Basilikum kommt erst außerhalb der Flamme dazu. Wer das Basilikum kocht, bekommt schwarze Blätter ohne Aroma. Das Spiegelei wird in viel Öl gebraten, damit es einen knusprigen Rand bekommt
- Khao Pad – thailändischer gebratener Reis mit Ei, Gemüse und Hähnchenfleisch: Khao Pad steht auf zwei Dingen: Der Reis muss am Vortag gekocht sein und der Wok muss heiß sein. Frisch gekochter Reis verklebt im Wok zu Klumpen und wird durch Dampf matschig. Das Ei wird separat zu einer dünnen Schicht gebraten und der Reis erst danach hinzugefügt, damit er sich mit Fett umhüllt und nicht feucht wird
- Khao Soi – nordthailändische Nudelsuppe mit Kokoscurry, Hähnchenfleisch und knusprigen Nudeln: Khao Soi ist eine Suppe aus zwei Texturen: weiche Nudeln in Kokos-Curry und eine Handvoll knuspriger Nudeln obendrauf. Ohne die zweite Schicht wäre es nur Curry mit Nudeln. Entscheidend ist die Öltemperatur beim Frittieren und dass die Suppe nicht stark kocht, sonst zerfällt die Kokosmilch
- Satay Gai – marinierte Hähnchenspieße vom Grill mit Erdnusssauce und eingelegtem Gemüse: Satay basiert auf Marinade und Hitze. Kokosmilch in der Marinade umhüllt das Fleisch mit Fett, sodass es beim Grillen nicht austrocknet, und Kurkuma mit Koriander verleihen dem Fleisch eine goldene Farbe. Entscheidend ist die Grilltemperatur: Bei niedriger Hitze trocknet das Fleisch aus, bevor es eine Kruste bekommt. Die Erdnusssauce wird separat gekocht und erst zum Schluss abgeschmeckt
- Mango Sticky Rice (Khao Niao Mamuang) – Klebreis mit Kokosmilch und reifer Mango: Mango Sticky Rice ist ein Dessert aus zwei einfachen Dingen: Klebreis und Mango. Entscheidend ist, dass der Reis gedämpft und nicht in Wasser gekocht wird und dass er noch heiß mit Kokosmilch durchzogen wird – kalter Reis nimmt die Milch nicht auf. Die salzige Kokosglasur am Ende ist kein Fehler, sondern der Gegenpol zur Süße der Mango
- Ergebnis: Das fertige Gericht soll ausgewogen, duftend und bereit zum Abschmecken auf dem Teller sein.
Für wen dieser Leitfaden ist: Anfänger – Beginnen Sie mit Pad Thai, Khao Pad oder Pad Kra Pao. Das Rühren im Wok geht schnell und Fehler lassen sich durch Nachwürzen auf dem Teller korrigieren.. Fortgeschrittene – Fügen Sie Tom Yum Goong und grünes Curry hinzu. Sie lernen, Brühe und Kokosmilch unter dem Siedepunkt zu halten und die Paste in Fett aufzulösen.. Profis – Massaman Curry, Khao Soi und Som Tam. Entscheidend sind Geduld beim langen Schmoren, die Öltemperatur bei gebratenen Nudeln und das Stampfen des Salats im Mörser..
Thailändische Küche auf den Punkt
Fünf Geschmäcker im Gleichgewicht:
Süß, sauer, salzig, scharf und bitter sollen in einem Löffel nacheinander spürbar sein.
Kokosmilch als Träger:
Das Fett der Kokosmilch bindet die Aromen der Gewürze und das Capsaicin des Chilis.
Säure gehört ans Ende:
Limette, Tamarinde und eingelegtes Gemüse werden außerhalb der Hitze zugegeben.
Der Wok muss heiß sein:
Das Rühren erfolgt bei 220 °C und mehr, sonst dünsten die Zutaten im eigenen Wasser.
Kräuter erst zum Schluss:
Thailändisches Basilikum und Koriander werden in das fertige Gericht eingerührt.
Ergebnis:
Das fertige Gericht soll ausgewogen, duftend und bereit zum Abschmecken auf dem Teller sein.
Für wen dieser Leitfaden ist:
Anfänger – Beginnen Sie mit Pad Thai, Khao Pad oder Pad Kra Pao. Das Rühren im Wok geht schnell und Fehler lassen sich durch Nachwürzen auf dem Teller korrigieren.. Fortgeschrittene – Fügen Sie Tom Yum Goong und grünes Curry hinzu. Sie lernen, Brühe und Kokosmilch unter dem Siedepunkt zu halten und die Paste in Fett aufzulösen.. Profis – Massaman Curry, Khao Soi und Som Tam. Entscheidend sind Geduld beim langen Schmoren, die Öltemperatur bei gebratenen Nudeln und das Stampfen des Salats im Mörser..
Was thailändische Gerichte gemeinsam haben
Die thailändische Küche fährt nicht auf einer einzigen Geschmacksrichtung. Jedes Gericht soll süß, sauer, salzig, scharf und gegebenenfalls bitter zugleich sein, und der Gast soll den Geschmack auf dem Teller nachjustieren. Deshalb stehen kleine Schälchen mit Fischsauce, Limette, Chili und Zucker auf dem Tisch.
Das zweite gemeinsame Merkmal ist Fett als Aromaträger. Currypasten werden in der dicken Kokosmilch aufgelöst, Knoblauch und Chili entfalten sich im Öl des Woks. In Wasser würde das Aroma nicht haften.
Grundzutaten der thailändischen Küche
Ohne diese fünf Zutaten kommt ein thailändisches Gericht nicht aus: Fischsauce (Salz und Umami), Limette und Tamarinde (Säure), Palmzucker (Süße), Chili (Schärfe) und Kokosmilch oder Öl (Aromaträger). Dazu gehören frische Kräuter – Zitronengras, Galgant, Kaffirlimettenblätter, thailändisches Basilikum und Koriander.
Warum Säure am Ende zugegeben wird
Die Säure von Limette und Tamarinde verändert sich durch Hitze und ihr frisches Aroma verfliegt. Deshalb wird sie außerhalb der Hitze zugegeben, kurz vor dem Servieren. Dieselbe Regel gilt für Kräuter – thailändisches Basilikum wird im heißen Wok schwarz.
Gericht
Typ und Haupttechnik
Pad Thai
Gebratene Nudeln – Einweichen der Nudeln und Rühren im Wok
Tom Yum Goong
Suppe – Brühe unter dem Siedepunkt ziehen lassen
Tom Kha Gai
Suppe – Schmoren in Kokosmilch
Grünes Curry
Curry – Auflösen der Paste in Kokosfett
Massaman-Curry
Curry – langsames Schmoren des Fleisches bis es weich ist
Rotes Curry
Curry – Auflösen der Paste und kurzes Schmoren
Som Tam
Salat – Stampfen der Zutaten im Mörser
Pad Kra Pao
Gebratenes Fleisch – schnelles Rühren bei hoher Hitze
Khao Pad
Gebratener Reis – Rühren von abgekühltem Reis
Khao Soi
Nudelsuppe – Schmoren im Curry und Frittieren der Nudeln
Satay Gai
Spieße – Marinieren und Grillen bei hoher Hitze
Mango Sticky Rice
Dessert – Dämpfen von Klebreis
Wie thailändische Gerichte serviert werden
Thailändisches Essen wird nicht in Gängen serviert, sondern auf einmal in die Mitte des Tisches gestellt. Jeder nimmt sich Reis in seine Schüssel und fügt von den anderen Schüsseln hinzu. Reis ist die Basis, auf die sich die anderen Geschmäcker beziehen.
Zum Essen gehören kleine Schälchen mit Würzmitteln: Fischsauce mit Chili und Limette, Zucker, Chiliflocken und eingelegtes Gemüse. Wer das Gericht nicht nachwürzt, beraubt sich der Hälfte des Erlebnisses.
Welcher Reis wozu
Zu Pfannengerichten und Currys wird Jasminreis serviert, der leicht und duftend ist. Zu Salaten, Spießen und nordthailändischen Gerichten gehört Klebreis, der mit der Hand gegessen und mit dem die Sauce aufgenommen wird.
Temperaturkontrast auf dem Tisch
Zum warmen Essen wird kaltes Gemüse serviert – Gurke, eingelegter Kohl oder ein Limettenviertel. Der Temperaturkontrast reinigt den Gaumen zwischen den Bissen und hält den Geschmack frisch.
Fünf Techniken, die entscheiden
Bei thailändischen Rezepten ist nicht nur die Zutat wichtig, sondern vor allem Temperatur und Reihenfolge. Fünf Techniken wiederholen sich in allen zwölf Rezepten: Auflösen der Paste in Kokosfett, Rühren bei hoher Hitze, Halten der Flüssigkeit unter dem Siedepunkt, Frittieren in Öl mit der richtigen Temperatur und Marinieren der Zutaten im Voraus.
Wird eine dieser Techniken übersprungen, verdirbt das Gericht nicht völlig, verliert aber seinen Charakter: Das Curry wird blass, das Fleisch zäh, das Basilikum bitter, die Nudeln saugen Fett auf oder werden matschig.
Temperaturen, die es sich lohnt zu beachten
Wok 220–240 °C zum Rühren, Kokosmilch 85–90 °C, Brühe 85–90 °C, Öl zum Frittieren der Nudeln 180 °C, Grill 220–250 °C. Ein Thermometer ist kein Muss, aber bei Kokosmilch und Öl rettet es das ganze Gericht.
Was im Voraus vorbereitet werden sollte
Geschnittene Zutaten in kleinen Schälchen, abgemessene Saucen und gezupfte Kräuter. Die Marinade für die Spieße wird vierundzwanzig Stunden vorher gemacht, der Reis zum Braten einen Tag vorher, Klebreis wird über Nacht eingeweicht.
Die 12 berühmtesten thailändischen Gerichte: traditionelle Rezepte der thailändischen Küche
Pad Thai – gebratene Reisnudeln mit Ei, Garnelen, Tofu, Tamarinde, Erdnüssen und Limette
In warmem Wasser eingeweichte Reisnudeln, im Wok mit Ei, Garnelen und Tofu gebraten, mit Tamarindenpaste, Fischsauce und Palmzucker gewürzt. Auf dem Teller ergänzen geröstete Erdnüsse, Limette und frische Frühlingszwiebeln. Gesamtzeit 50 Minuten, Basis 6 Portionen.
Der Norden (Chiang Mai und Isaan) kocht leichtere Gerichte mit Kräutern, fermentiertem Fisch und Klebreis. Khao Soi und Som Tam stammen von dort. Bangkok und der Süden verwenden mehr Kokosmilch und Süße, was auf alle vier Currys in dieser Auswahl zutrifft., Zitronengras, Galgant und Chili
Eine aromatische Brühe aus Garnelenschalen, Zitronengras, Galgant und Kaffernlimettenblättern, in die zum Schluss Garnelen, Pilze und Tomaten gegeben werden. Der Geschmack wird mit Fischsauce und Limettensaft außerhalb des Herdes abgerundet. Gesamtzeit 45 Minuten, Basis 6 Portionen.
Die meisten Rezepte lassen sich ohne Fleisch zubereiten: Verwenden Sie statt Hähnchen- oder Rindfleisch festen Tofu, den Sie vor dem Anbraten trocken tupfen und separat anbraten, damit er seine Form behält. Wählen Sie Currypaste ohne Garnelenpaste und ersetzen Sie Fischsauce durch Sojasauce mit einem Esslöffel Limettensaft., Galgant, Zitronengras und Limettenblättern
Kokosmilch mit Galgant, Zitronengras und Kaffirlimettenblättern, in der zartes Hühnerfleisch und Pilze ziehen. Der Geschmack wird mit Fischsauce und Limettensaft abseits der Flamme abgerundet. Gesamtzeit 40 Minuten, Basis 6 Portionen.
Wok-Gerichte sind in einer halben Stunde fertig, wenn die Zutaten geschnitten sind. Suppen und Currys brauchen eine Stunde, Massaman Curry zwei. Alle Rezepte lassen sich vorbereiten: Die Currybasis hält sich zwei Tage im Kühlschrank, die Marinade für die Spieße vierundzwanzig Stunden., Hähnchenfleisch und thailändischem Basilikum
Die grüne Currypaste wird zuerst in dicker Kokoscreme aufgelöst, um das Aroma freizusetzen, dann wird das Fleisch, der Rest der Kokosmilch und das Gemüse hinzugefügt. Zum Schluss wird das Curry mit Fischsauce, Palmzucker und thailändischem Basilikum abgeschmeckt. Gesamtzeit 50 Minuten, Basis 6 Portionen.
Massaman Curry – aromatisches Curry mit Rindfleisch, Kokosmilch, Kartoffeln und Erdnüssen
Rinderkeule wird in Kokosmilch mit Massaman-Paste, Zimt, Kardamom und Nelken geschmort, bis sie weich ist. Zum Schluss kommen Kartoffeln, Erdnüsse und Palmzucker mit Tamarinde dazu. Gesamtzeit 120 Minuten, Basis 6 Portionen.
Red Curry (Gaeng Daeng) – rotes Curry aus roter Paste und Kokosmilch mit Rindfleisch
Rote Currypaste wird in der dicken Kokosmilch aufgelöst, das Fleisch darin angezogen und dann das Curry kurz mit Bambussprossen und Aubergine geschmort. Der Geschmack wird mit Fischsauce, Palmzucker und Limette abgerundet. Gesamtzeit 55 Minuten, Basis 6 Portionen.
Som Tam – scharfer Salat aus grüner Papaya, Chili, Limette, Fischsauce und Erdnüssen
Die geriebene grüne Papaya wird im Mörser mit Chili, Knoblauch, Fischsauce, Limettensaft und Palmzucker vermischt. Getrocknete Garnelen, Erdnüsse und Tomaten kommen hinzu. Gesamtzeit 35 Minuten, Basis 6 Portionen. Geraspelte grüne Papaya wird im Mörser mit Chili, Knoblauch, Fischsauce, Limettensaft und Palmzucker vermischt. Gesamtzeit 35 Minuten, 6 Portionen.
Pad Kra Pao – gebratenes Fleisch mit thailändischem Basilikum, Chili und Knoblauch, mit Reis und Spiegelei
Hackfleisch wird im Wok mit Knoblauch und Chili gebraten, mit Fischsauce, Austernsauce und Zucker abgeschmeckt und zum Schluss wird thailändisches Basilikum untergehoben. Serviert wird es mit Jasminreis und einem Spiegelei. Gesamtzeit 40 Minuten, Basis 6 Portionen.
Khao Pad – thailändischer gebratener Reis mit Ei, Gemüse und Hähnchenfleisch
Abgekühlter Jasminreis wird im Wok mit Ei, Hähnchenfleisch, Zwiebel und Gemüse gebraten, gewürzt mit Fischsauce und Sojasauce. Auf dem Teller ergänzen Gurke, Limette und Frühlingszwiebel das Gericht. Gesamtzeit 45 Minuten, Basis 6 Portionen.
Khao Soi – nordthailändische Nudelsuppe mit Kokoscurry, Hähnchenfleisch und knusprigen Nudeln
Hähnchenschenkel wird in Kokos-Curry mit Currypaste geschmort, dann kommen gekochte Eiernudeln in die Suppe. Darüber streut man eine Handvoll knusprig frittierter Nudeln, und die Suppe wird mit Limette, eingelegtem Gemüse und Chili abgeschmeckt. Gesamtzeit 75 Minuten, Basis 6 Portionen.
Satay Gai – marinierte Hähnchenspieße vom Grill mit Erdnusssauce und eingelegtem Gemüse
Hähnchenschenkel werden in Kokosmilch mit Kurkuma, Koriander und Fischsauce mariniert, dann auf Spieße gesteckt und bei hoher Hitze gegrillt. Serviert mit Erdnusssauce und eingelegtem Gemüse. Gesamtzeit 105 Minuten, Basis 6 Portionen.
Mango Sticky Rice (Khao Niao Mamuang) – Klebreis mit Kokosmilch und reifer Mango
Klebreis wird eingeweicht, im Dampf gegart und noch heiß mit gesüßter Kokosmilch übergossen, die einzieht. Serviert wird er mit reifer Mango und salziger Kokosglasur. Gesamtzeit 75 Minuten, Basis 12 Portionen Dessert.
Thailändische Küche in Kürze
Womit anfangen, wenn ich zum ersten Mal thailändisch koche?
Pad Thai – gebratene Reisnudeln mit Ei, Garnelen, Tofu, Tamarinde, Erdnüssen und Limette
In warmem Wasser eingeweichte Reisnudeln, im Wok mit Ei, Garnelen und Tofu gebraten, mit Tamarindenpaste, Fischsauce und Palmzucker gewürzt. Auf dem Teller ergänzen geröstete Erdnüsse, Limette und frische Frühlingszwiebeln. Gesamtzeit 50 Minuten, Basis 6 Portionen
Der Norden (Chiang Mai und Isaan) kocht leichtere Gerichte mit Kräutern, fermentiertem Fisch und Klebreis. Khao Soi und Som Tam stammen von dort. Bangkok und der Süden verwenden mehr Kokosmilch und Süße, was auf alle vier Currys in dieser Auswahl zutrifft.
Eine aromatische Brühe aus Garnelenschalen, Zitronengras, Galgant und Kaffernlimettenblättern, in die zum Schluss Garnelen, Pilze und Tomaten gegeben werden. Der Geschmack wird mit Fischsauce und Limettensaft außerhalb des Herdes abgerundet. Gesamtzeit 45 Minuten, Basis 6 Portionen
Die meisten Rezepte lassen sich ohne Fleisch zubereiten: Verwenden Sie statt Hähnchen- oder Rindfleisch festen Tofu, den Sie vor dem Anbraten trocken tupfen und separat anbraten, damit er seine Form behält. Wählen Sie Currypaste ohne Garnelenpaste und ersetzen Sie Fischsauce durch Sojasauce mit einem Esslöffel Limettensaft.
Kokosmilch mit Galgant, Zitronengras und Kaffirlimettenblättern, in der zartes Hühnerfleisch und Pilze ziehen. Der Geschmack wird mit Fischsauce und Limettensaft abseits der Flamme abgerundet. Gesamtzeit 40 Minuten, Basis 6 Portionen
Wok-Gerichte sind in einer halben Stunde fertig, wenn die Zutaten geschnitten sind. Suppen und Currys brauchen eine Stunde, Massaman Curry zwei. Alle Rezepte lassen sich vorbereiten: Die Currybasis hält sich zwei Tage im Kühlschrank, die Marinade für die Spieße vierundzwanzig Stunden.
Die grüne Currypaste wird zuerst in dicker Kokoscreme aufgelöst, um das Aroma freizusetzen, dann wird das Fleisch, der Rest der Kokosmilch und das Gemüse hinzugefügt. Zum Schluss wird das Curry mit Fischsauce, Palmzucker und thailändischem Basilikum abgeschmeckt. Gesamtzeit 50 Minuten, Basis 6 Portionen
Massaman Curry – aromatisches Curry mit Rindfleisch, Kokosmilch, Kartoffeln und Erdnüssen
Rinderkeule wird in Kokosmilch mit Massaman-Paste, Zimt, Kardamom und Nelken geschmort, bis sie weich ist. Zum Schluss kommen Kartoffeln, Erdnüsse und Palmzucker mit Tamarinde dazu. Gesamtzeit 120 Minuten, Basis 6 Portionen
Red Curry (Gaeng Daeng) – rotes Curry aus roter Paste und Kokosmilch mit Rindfleisch
Rote Currypaste wird in der dicken Kokosmilch aufgelöst, das Fleisch darin angezogen und dann das Curry kurz mit Bambussprossen und Aubergine geschmort. Der Geschmack wird mit Fischsauce, Palmzucker und Limette abgerundet. Gesamtzeit 55 Minuten, Basis 6 Portionen
Som Tam – pikanten Salat aus grüner Papaya, Chili, Limette, Fischsauce und Erdnüssen
Die geriebene grüne Papaya wird im Mörser mit Chili, Knoblauch, Fischsauce, Limettensaft und Palmzucker vermischt. Getrocknete Garnelen, Erdnüsse und Tomaten kommen hinzu. Gesamtzeit 35 Minuten, Basis 6 Portionen
Pad Kra Pao – gebratenes Fleisch mit thailändischem Basilikum, Chili und Knoblauch, mit Reis und Spiegelei
Hackfleisch wird im Wok mit Knoblauch und Chili gebraten, mit Fischsauce, Austernsauce und Zucker abgeschmeckt und zum Schluss wird thailändisches Basilikum untergehoben. Serviert wird es mit Jasminreis und einem Spiegelei. Gesamtzeit 40 Minuten, Basis 6 Portionen
Khao Pad – thailändischer gebratener Reis mit Ei, Gemüse und Hähnchenfleisch
Abgekühlter Jasminreis wird im Wok mit Ei, Hähnchenfleisch, Zwiebel und Gemüse gebraten, gewürzt mit Fischsauce und Sojasauce. Auf dem Teller ergänzen Gurke, Limette und Frühlingszwiebel das Gericht. Gesamtzeit 45 Minuten, Basis 6 Portionen
Khao Soi – nordthailändische Nudelsuppe mit Kokoscurry, Hähnchenfleisch und knusprigen Nudeln
Hähnchenschenkel wird in Kokos-Curry mit Currypaste geschmort, dann kommen gekochte Eiernudeln in die Suppe. Darüber streut man eine Handvoll knusprig frittierter Nudeln, und die Suppe wird mit Limette, eingelegtem Gemüse und Chili abgeschmeckt. Gesamtzeit 75 Minuten, Basis 6 Portionen
Satay Gai – marinierte Hähnchenspieße vom Grill mit Erdnusssauce und eingelegtem Gemüse
Hähnchenschenkel werden in Kokosmilch mit Kurkuma, Koriander und Fischsauce mariniert, dann auf Spieße gesteckt und bei hoher Hitze gegrillt. Serviert mit Erdnusssauce und eingelegtem Gemüse. Gesamtzeit 105 Minuten, Basis 6 Portionen
Mango Sticky Rice (Khao Niao Mamuang) – Klebreis mit Kokosmilch und reifer Mango
Klebreis wird eingeweicht, im Dampf gegart und noch heiß mit gesüßter Kokosmilch übergossen, die einzieht. Serviert wird er mit reifer Mango und salziger Kokosglasur. Gesamtzeit 75 Minuten, Basis 12 Portionen Dessert
WAGUU Pro-Tipp: Wenn Sie anfangen, beginnen Sie mit Jasminreis, einem Basis-Curry und gebratenem Reis. Sie lernen, die Brühe unter dem Siedepunkt zu halten, die Currypaste in Kokosmilch anzuziehen und die salzige, saure und süße Komponente der Sauce auszubalancieren. Erst dann wechseln Sie zu Khao Soi, Satay und Mango Sticky Rice.
Häufig gestellte Fragen
Womit anfangen, wenn ich zum ersten Mal thailändisch koche?
Pad Kra Pao oder Khao Pad. Beide Gerichte sind in einer halben Stunde fertig, benötigen keine besonderen Zutaten außer Fischsauce und Fehler lassen sich auf dem Teller korrigieren.
Wo bekomme ich Fischsauce, Tamarinde und Galgant?
In asiatischen Läden und in größeren Supermärkten. Wenn keine Tamarinde vorhanden ist, verwenden Sie Limettensaft mit einem Löffel Essig. Galgant ersetzt Ingwer, aber verwenden Sie ihn um ein Drittel weniger.
Muss ich einen Wok haben?
Nein, eine große tiefe Pfanne mit dickem Boden genügt. Der Unterschied ist, dass die Pfanne langsamer heiß wird und schneller Temperatur verliert, deshalb in kleineren Portionen braten.
Wie kann ich thailändisches Essen für Kinder milder machen?
Chili erst zum fertigen Gericht geben und separat servieren. Die Schärfe dämpft auch ein Löffel Kokosmilch oder Sahne und das Servieren mit mehr Reis.
Sind thailändische Gerichte glutenfrei?
Die meisten ja, da die Basis Reis und Fischsauce ist. Achten Sie auf Sojasauce, Austernsauce und Eiernudeln – für die glutenfreie Version wählen Sie Tamari und Reisnudeln.
Auch bekannt als: Thailändische Küche nach Regionen, Vegetarische Version, Schnelle und langsame Rezepte
Satay Gai – marinierte gegrillte Hähnchenspieße mit Erdnusssauce und eingelegtem Gemüse
Fazit
Wählen Sie danach, wie viel Zeit Sie haben: in einer halben Stunde Pad Kra Pao oder Khao Pad, in einer Stunde Pad Thai und Suppen, in zwei Stunden Massaman Curry.
Weitere Rezeptvarianten
Currybasis und Suppen halten sich zwei bis drei Tage im Kühlschrank, die Marinade vierundzwanzig Stunden. Wok-Gerichte werden jedoch kurz vor dem Servieren zubereitet.
Welchen Reis serviere ich zu thailändischem Essen?
Die zwölf Rezepte in diesem Artikel decken ab, was in Thailand am häufigsten gekocht wird: vier Currys aus Kokosmilch, zwei Suppen, ein Salat, drei Pfannengerichte im Wok, Spieße und ein Dessert. Jedes Rezept ruht auf derselben Basis – Fischsauce, Limette, Palmzucker und Chili – und unterscheidet sich durch die Technik, nicht durch die Zutaten.
Satay Gai sind Hähnchenspieße, mariniert in Kokosmilch und Currygewürz, gegrillt und mit Erdnusssauce serviert. Entscheidend ist die Marinade: Kokosmilch macht das Fleisch zart, und die Gewürze dringen nur ein, wenn mindestens zwei Stunden mariniert wird. Die Spieße werden bei mittlerer Hitze gegrillt und mit Marinade bestrichen, bis sie außen goldbraun und innen saftig sind. Die Erdnusssauce wird aus Kokosmilch, Erdnusspaste und Fischsauce gekocht und mit Tamarinde abgeschmeckt. Serviert wird sie mit Gurkensalat und Klebreis.
Khao Soi – nordthailändische Curry-Nudeln
Khao Soi sind Eiernudeln in einer Currybrühe mit Kokosmilch, typisch für Chiang Mai und Nordthailand. Entscheidend ist die zweifache Verwendung der Nudeln: ein Teil wird in der Brühe gekocht, ein Teil knusprig frittiert und obenauf gelegt. Die Currypaste wird wie bei anderen Currys in Kokosmilch geröstet, die Brühe bleibt aber dünner, damit die Nudeln sie aufsaugen. Auf dem Tisch dürfen eingelegter Kohl, Schalotten, Limette und Chili nicht fehlen. Serviert wird in einer tiefen Schale, die knusprigen Nudeln mischt man erst am Tisch unter, damit sie knusprig bleiben.
Weitere mögliche Varianten
Thailändische Küche nach Regionen
Vegetarische Version
Schnelle und langsame Rezepte
Kennen Sie noch eine andere Variante? Fügen Sie Ihren eigenen Vorschlag unten hinzu.
Som Tam mit fermentiertem Fisch (Pla Ra)
Häufig gestellte Fragen zu weiteren Varianten
Pad Kra Pao oder Khao Pad. Beide Gerichte sind in einer halben Stunde fertig, benötigen keine besonderen Zutaten außer Fischsauce und Fehler lassen sich auf dem Teller korrigieren.
In asiatischen Läden und größeren Supermärkten. Wenn keine Tamarinde vorhanden ist, verwenden Sie Limettensaft mit einem Esslöffel Essig. Galgant ersetzen Sie durch Ingwer, aber verwenden Sie ein Drittel weniger.
Brauche ich einen Wok?
Nein, eine große tiefe Pfanne mit dickem Boden reicht. Der Unterschied ist, dass die Pfanne langsamer heiß wird und schneller Temperatur verliert, deshalb braten Sie in kleineren Portionen.
Wie mache ich thailändisches Essen für Kinder milder?
Fügen Sie Chili erst zum fertigen Gericht hinzu und servieren Sie es separat. Die Schärfe dämpfen auch ein Löffel Kokosmilch oder Sahne und das Servieren mit mehr Reis.
Die meisten ja, weil die Basis Reis und Fischsauce ist. Achten Sie auf Sojasauce, Austernsauce und Eiernudeln – für die glutenfreie Version wählen Sie Tamari und Reisnudeln.
Wie viel Salz enthalten thailändische Gerichte?
Hauptgerichte bis 3,5 Gramm pro Portion, Suppen bis 3 Gramm. Das Salz kommt hauptsächlich von Fischsauce und Currypasten, deshalb wird Salz erst nach dem Abschmecken hinzugefügt.
Lässt sich thailändisches Essen vorbereiten?
Currybasis und Suppen halten sich zwei bis drei Tage im Kühlschrank, die Marinade vierundzwanzig Stunden. Wok-Gerichte werden jedoch kurz vor dem Servieren zubereitet.
Welchen Reis serviere ich zu thailändischem Essen?
Zu Wok-Gerichten und Currys Jasminreis, zu Salaten, Spießen und nordthailändischen Gerichten Klebreis. Der Unterschied liegt in der Textur, nicht im Geschmack.
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Häufig gestellte Fragen zu weiteren Varianten
- Wie viel Salz enthalten thailändische Gerichte? Hauptgerichte bis 3,5 Gramm pro Portion, Suppen bis 3 Gramm. Das Salz stammt hauptsächlich aus Fischsauce und Currypasten, deshalb wird Salz erst nach dem Abschmecken zugegeben.
- Lässt sich thailändisches Essen vorbereiten? Die Basis von Curry und Suppe hält im Kühlschrank zwei bis drei Tage und die Marinade vierundzwanzig Stunden. Pfannengerichte im Wok werden jedoch auf den letzten Drücker zubereitet.
- Welchen Reis zu thailändischem Essen servieren? Zu Pfannengerichten und Currys Jasminreis, zu Salaten, Spießen und nordthailändischen Gerichten Klebreis. Der Unterschied liegt in der Textur, nicht im Geschmack.
- Womit anfangen, wenn ich zum ersten Mal thailändisch koche? Pad Kra Pao oder Khao Pad. Beide Gerichte sind in einer halben Stunde fertig, benötigen keine besonderen Zutaten außer Fischsauce und Fehler lassen sich auf dem Teller korrigieren.
- Wo bekomme ich Fischsauce, Tamarinde und Galgant? In asiatischen Läden und größeren Supermärkten. Wenn keine Tamarinde vorhanden ist, verwenden Sie Limettensaft mit einem Esslöffel Essig. Galgant ersetzen Sie durch Ingwer, aber verwenden Sie ein Drittel weniger.
- Brauche ich einen Wok? Nein, eine große tiefe Pfanne mit dickem Boden reicht. Der Unterschied ist, dass die Pfanne langsamer heiß wird und schneller Temperatur verliert, deshalb braten Sie in kleineren Portionen.
- Wie mache ich thailändisches Essen für Kinder milder? Fügen Sie Chili erst zum fertigen Gericht hinzu und servieren Sie es separat. Die Schärfe dämpfen auch ein Löffel Kokosmilch oder Sahne und das Servieren mit mehr Reis.
- Sind thailändische Gerichte glutenfrei? Die meisten ja, weil die Basis Reis und Fischsauce ist. Achten Sie auf Sojasauce, Austernsauce und Eiernudeln – für die glutenfreie Version wählen Sie Tamari und Reisnudeln.
- Wie viel Salz enthalten thailändische Gerichte? Hauptgerichte bis 3,5 Gramm pro Portion, Suppen bis 3 Gramm. Das Salz kommt hauptsächlich von Fischsauce und Currypasten, deshalb wird Salz erst nach dem Abschmecken hinzugefügt.
- Lässt sich thailändisches Essen vorbereiten? Currybasis und Suppen halten sich zwei bis drei Tage im Kühlschrank, die Marinade vierundzwanzig Stunden. Wok-Gerichte werden jedoch kurz vor dem Servieren zubereitet.
- Welchen Reis serviere ich zu thailändischem Essen? Die zwölf Rezepte in diesem Artikel decken ab, was in Thailand am häufigsten gekocht wird: vier Currys aus Kokosmilch, zwei Suppen, ein Salat, drei Pfannengerichte im Wok, Spieße und ein Dessert. Jedes Rezept ruht auf derselben Basis – Fischsauce, Limette, Palmzucker und Chili – und unterscheidet sich durch die Technik, nicht durch die Zutaten.
- Womit anfangen, wenn ich zum ersten Mal thailändisch koche? Pad Kra Pao oder Khao Pad. Beide Gerichte sind in einer halben Stunde fertig, benötigen keine besonderen Zutaten außer Fischsauce und Fehler lassen sich auf dem Teller korrigieren.
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