Naan

Zusammenfassung: Fluffiges indisches Naan-Brot aus Weizenmehl, Joghurt und Hefe, in einer heißen Gusseisenpfanne gebacken, Zubereitungszeit 90 Minuten, ergibt 6 Portionen.

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Kategorie: Brot und Gebäck, Indische Küche

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Schnellübersicht

  • Gericht: Naan
  • Kategorie: Brot und Gebäck, Indische Küche
  • Küche: Indisch
  • Hauptzutat: Weizenmehl, 500 g (Type 550)
  • Ratgeber: 12 beliebteste indische Gerichte: Beliebte Rezepte der indischen Küche
  • Gesamtzeit: 90 Minuten (60 Min. Vorbereitung + 30 Min. Wärmebehandlung)
  • Schwierigkeitsgrad: Mittel
  • Portionen: 6 (Portionsgewicht: 120 g)
  • Schlüsseltechnik: Hefeteigzubereitung und Trockenbacken in Gusseisen
  • Zubereitungsarten: Kneten, Gären, Backen
  • Ernährungsinfos & Allergene: Gluten, Milchprodukte
  • Geeignet für: Vegetarier, indische Menüs, Beilage zu Currys
  • Nährwerte (pro 1 Portion): 310 kcal, Eiweiß: 9.2 g, Fett: 7.5 g, Kohlenhydrate: 51.4 g
  • Lagerung: 3 Tage im Kühlschrank, 3 Monate im Gefrierschrank
  • Pairing: Indisches Bier, Mango-Lassi, Chai
  • Auf den Punkt: Das perfekte, luftige Naan-Brot gelingt mühelos in der heißen Pfanne und begeistert durch seine typischen Brandings und den buttrigen Geschmack.
  • Letzte Aktualisierung: 24. 8. 2026

WAGUU sagt: „Ein gutes Naan ist wie eine warme Umarmung für jedes scharfe Curry. Der Joghurt im Teig sorgt für unvergleichliche Weichheit.“

Wichtige Fakten

Vorbereitungszeit: 60 Minuten
Kochzeit: 30 Minuten
Temperatur: 250 °C (Pfannentemperatur)
Portionsanzahl: 6 Portionen

Auf einen Blick

Entdecken Sie das authentische Rezept für indisches Naan-Brot, das traditionell in Tandoor-Öfen gebacken wird, hier aber perfekt für die heimische Küche in einer Gusseisenpfanne adaptiert wurde. Mit einer perfekten Mischung aus Knoblauch, geschmolzener Butter und frischem Koriander wird dieses Fladenbrot zum absoluten Highlight jeder Mahlzeit.

Zutaten

Standardportionen: 6 Portionen • Portionsgewicht: 120 g

Zutat Menge Qualität
Weizenmehl 500 g Type 550, fein gemahlen
Trockenhefe 7 g 1 Päckchen
Zucker 10 g Weißer Kristallzucker
lauwarmes Wasser 150 ml Trinkwasser
Naturjoghurt 120 g 3.5 % Fett, raumtemperiert
Salz 8 g Feines Meersalz
Pflanzenöl 30 ml Rapsöl oder Sonnenblumenöl
Butter 40 g Geschmolzen, zum Bestreichen
Knoblauch 15 g Frisch gehackt (ca. 3 Zehen)

Zum detaillierten Ablauf springen

Warum Sie dieses Rezept lieben werden

  • Authentischer Geschmack: Schmeckt wie frisch aus dem indischen Tandoor-Ofen, zubereitet in Ihrer eigenen Küche.
  • Einfache Zubereitung: Benötigt keine Spezialausrüstung, eine einfache Gusseisenpfanne reicht völlig aus.
  • Vielseitigkeit: Perfekt kombinierbar mit Currys, Eintöpfen oder einfach pur mit Knoblauchbutter.

Erfolg garantiert: Durch die exakt abgestimmte Flüssigkeitsmenge und die genaue Gehzeit gelingt der Teig garantiert elastisch und luftig.

Rezeptübersicht

Vorbereitung: 60 Min. | Kochen: 30 Min. | Schwierigkeitsgrad: Mittel | Portionen: 6 | Typ: Brot und Gebäck | Herkunft: Indisch

Detaillierter Ablauf

Gesamtfortschritt: 0 % erledigt

Phase 1: Hefeteig ansetzen und kneten – 15 Min.

Geräte: Rührschüssel, Küchenwaage, Teigschaber

1. Das Weizenmehl (500 g) in eine große Rührschüssel sieben und in der Mitte eine kleine Mulde formen. Die Trockenhefe (7 g) zusammen mit dem Zucker (10 g) in die Mulde geben. Das lauwarme Wasser (150 ml) vorsichtig darübergießen und die Hefe etwa 5 Minuten anspringen lassen, bis sich kleine Bläschen an der Oberfläche bilden. Den Naturjoghurt (120 g), das feine Meersalz (8 g) sowie das Pflanzenöl (30 ml) hinzufügen. Alle Zutaten mit den Händen oder einer Teigknetmaschine für etwa 8 bis 10 Minuten kräftig durchkneten, bis ein glatter, geschmeidiger Teig entsteht, der sich leicht vom Schüsselrand löst.

VKB: Der Teig sollte feucht, aber nicht klebrig sein. Bei Bedarf esslöffelweise Mehl hinzufügen.

Bevor du zum nächsten Schritt übergehst:

Achten Sie darauf, dass das Wasser nicht zu heiß ist, da die Hefe sonst abstirbt und der Teig später nicht aufgeht.

Phase 2: Teigruhe und Gärung – 45 Min.

Geräte: Küchentuch, Rührschüssel

2. Den gekneteten Teig zu einer gleichmäßigen Kugel formen, leicht mit etwas Pflanzenöl einreiben und zurück in die Rührschüssel legen. Die Schüssel mit einem feuchten Küchentuch oder Frischhaltefolie abdecken. Den Teig an einem warmen, zugluftfreien Ort für etwa 45 Minuten gehen lassen, bis sich sein Volumen verdoppelt hat. In dieser Zeit arbeiten die Hefebakterien und sorgen für die spätere Blasenbildung beim Backen.

VKB: Die ideale Umgebungstemperatur für die Gärung liegt bei etwa 24 bis 26 °C.

Bevor du zum nächsten Schritt übergehst:

Stellen Sie sicher, dass der Teig während der Ruhezeit keinen kalten Zugluftströmen ausgesetzt ist.

Phase 3: Portionieren und Formen – 10 Min.

Geräte: Teigschaber, Waage, Arbeitsfläche

3. Den aufgegangenen Teig aus der Schüssel auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche stürzen und kurz mit den Händen durchkneten, um eingeschlossene Luftblasen zu entfernen. Den Teigstamm mit einem Teigschaber in 6 gleich große Portionsstücke teilen (jeweils ca. 120 g). Jedes Stück zu einer glatten Kugel schleifen und die Teigkugeln unter einem Tuch weitere 10 Minuten ruhen lassen, damit sich das Gluten entspannt und der Teig später besser auszurollen ist.

VKB: Durch das Entspannen zieht sich der ausgerollte Teig später nicht sofort wieder zusammen.

Bevor du zum nächsten Schritt übergehst:

Überspringen Sie die Ruhezeit nach dem Portionieren nicht, da der Teig sonst beim Ausrollen reißt.

Phase 4: Vorbereitung der Knoblauchbutter – 5 Min.

Geräte: Kleine Schüssel, Knoblauchpresse, Löffel

4. In einer kleinen Schüssel die Butter (40 g) in der Mikrowelle oder in einem kleinen Topf bei schwacher Hitze vollständig schmelzen. Den frischen Knoblauch (15 g) schälen, fein hacken oder durch eine Knoblauchpresse drücken und direkt in die warme geschmolzene Butter rühren. Nach Belieben kann hier noch eine kleine Handvoll fein gehackter Koriander oder Petersilie hinzugefügt werden, um dem Naan ein besonders aromatisches Finish zu verleihen. Die Knoblauchbutter bis zur Verwendung beiseitestellen.

VKB: Die Butter sollte warm, aber nicht kochend heiß sein, damit der Knoblauch sein Aroma optimal entfaltet.

Bevor du zum nächsten Schritt übergehst:

Achten Sie darauf, den Knoblauch nicht zu verbrennen, falls Sie die Butter zu stark erhitzen.

Phase 5: Ausrollen und Backen in der Pfanne – 20 Min.

Geräte: Gusseisenpfanne, Nudelholz, Pfannenwender

5. Eine schwere Gusseisenpfanne ohne Zugabe von Öl bei starker Hitze für ca. 5 Minuten voll erhitzen. Jedes Teigbällchen mit einem Nudelholz auf einer leicht bemehlten Fläche oval oder tropfenförmig auf eine Dicke von etwa 5 Millimetern ausrollen. Den ausgerollten Teigfladen vorsichtig in die heiße, trockene Pfanne legen. Nach etwa 60 bis 90 Sekunden bilden sich große Blasen auf der Oberfläche und die Unterseite zeigt schöne braune Brandflecken. Den Fladen mit einem Pfannenwender wenden und weitere 45 bis 60 Sekunden auf der zweiten Seite backen, bis er vollständig durchgebacken ist.

VKB: Die Pfanne muss extrem heiß sein, damit das Naan seine typischen Blasen und Röstaromen erhält.

Bevor du zum nächsten Schritt übergehst:

Geben Sie kein Fett in die Pfanne, da das Naan sonst eher frittiert statt getrocknet und gebacken wird.

Phase 6: Verfeinern und Anrichten – 5 Min.

Geräte: Backpinsel, Teller

6. Das frisch gebackene Naan direkt aus der Pfanne nehmen und auf einen flachen Teller legen. Mit einem Backpinsel großzügig die vorbereitete Knoblauchbutter auf der Oberseite des heißen Fladenbrots verteilen, sodass sie leicht einzieht. Den Vorgang für die restlichen Teiglinge wiederholen. Die fertigen Brote am besten gestapelt unter einem leichten Tuch warm halten, damit sie weich und biegsam bleiben, und sofort heiß servieren.

VKB: Das Bestreichen mit Butter direkt nach dem Backen schließt die Feuchtigkeit im Brot ein.

Benötigte Ausstattung

Utensil Ideale Größe Alternative Risiko
Gusseisenpfanne 28 cm Durchmesser Schwere Edelstahlpfanne Ungleichmäßige Hitzeverteilung
Nudelholz Standardgröße Glene Glasflasche Unebene Teigdicke
Backpinsel Silikonpinsel Sauberer Löffel Zu viel Butter auf einer Stelle

Einkaufsliste

Nährwertprofil

Werte pro 1 Portion (ohne Beilage). Berechnet aus den durchschnittlichen Nährwerten der Zutaten.

Nährstoff Pro 100 g Pro 1 Portion Für 6 Portionen
Energie 258.3 kcal 310.0 kcal 1860.0 kcal
Fett 6.25 g 7.5 g 45.0 g
davon gesättigte Fettsäuren 3.1 g 3.7 g 22.2 g
Kohlenhydrate 42.8 g 51.4 g 308.4 g
davon Zucker 2.1 g 2.5 g 15.0 g
Eiweiß 7.6 g 9.2 g 55.2 g
Salz 1.1 g 1.3 g 7.8 g

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen (8400 kJ / 2000 kcal).

WAGUU Profi-Stufe

  • Profi-Standard: Verifiziertes Rezept mit genauen Verhältnissen und visuellen Kontrollpunkten.
  • Tipp 1: Verwenden Sie eine extrem heiße Gusseisenpfanne, um den Effekt eines traditionellen Tandoor-Ofens zu imitieren.
  • Tipp 2: Lassen Sie den Teig an einem absolut zugluftfreien Ort gehen, um eine gleichmäßige Hefeverteilung zu garantieren.
  • Tipp 3: Bestreichen Sie das Naan sofort nach dem Backen mit geschmolzener Knoblauchbutter, damit diese perfekt einzieht.
  • Tipp 4: Bestreuen Sie die Teigfladen vor dem Backen optional mit etwas Schwarzkümmel oder grobem Meersalz.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Die Kombination aus Joghurt und Hefe im Naan-Teig erzeugt eine einzigreiche Textur. Milchsäurebakterien im Joghurt schwächen das Glutengerüst leicht ab, was zusammen mit der Gasbildung der Hefe zu einer lockeren, gleichzeitig weichen und elastischen Krume führt. Die extreme Hitze der Pfanne lässt das im Teig enthaltene Wasser schlagartig verdampfen, wodurch die typischen großen Blasen entstehen.

Fine Dining – Professionelle Techniken

  • Tellerkomposition: Servieren Sie das Naan auf einem warmen Holzteller, locker gefaltet, begleitet von frischen Kräutern.
  • Texturkontraste: Knusprige Röstaromen an der Oberfläche treffen auf eine weiche, fluffige Innenstruktur.
  • Temperaturkontrast: Das heiße Brot bildet einen spannenden Kontrast zu kühlen Dips wie Raita.
  • Aromatische Ergänzungen: Ein Hauch von frischem Koriander und feinstem Knoblauch rundet das Geschmackserlebnis ab.

Sensorik-Radar

  • Aussehen: Goldbraune Flecken, charakteristische Blasenbildung, glänzende Butterglasur.
  • Geruch: Intensiver Duft nach frischem Knoblauch, Hefe und warmer Butter.
  • Geschmack: Harmonisch, leicht säuerlich durch den Joghurt, abgerundet mit Knoblauchbutter.
  • Textur: Außen leicht knusprig, innen extrem weich, fluffig und elastisch.

Pairing

  • BIER: Indisches Lagerbier oder ein leichtes Pale Ale.
  • WEIN: Gut gekühlter Riesling mit einer angenehmen Restsüße.
  • ALKOHOLFREI: Erfrischendes Mango-Lassi oder frischer Minztee.

Verschiedene Zubereitungsvarianten

  • Käse-Naan (Keema/Cheese): Füllen Sie das Teigstück vor dem Ausrollen mit etwas geriebenem Mozzarella oder Paneer.
  • Kräuter-Naan: Ersetzen Sie den Knoblauch durch eine Mischung aus frischer Minze und Koriander in der Butter.

Allergene und Ernährungsinformationen

Enthält: Gluten, Milchprodukte • Gluten: Enthält Weizenmehl • Nicht geeignet für: Veganer, Personen mit Zöliakie oder Laktoseintoleranz

Geeignet für

Vegetarier, indische Themenabende, als Beilage zu scharfen Currys und Eintöpfen, sowie für gemütliche Abendessen mit Freunden.

Ersatzkatalog

  • Naturjoghurt: Kann durch veganen Sojajoghurt ersetzt werden.
  • Butter: Kann durch Ghee oder Pflanzenmargarine ersetzt werden.

FAQ

Kann ich Naan auch ohne Hefe zubereiten?

Ja, eine Variante mit Backpulver ist möglich, allerdings wird das Brot dann weniger luftig und ähnelt eher einem flachen Fladenbrot.

Warum schlägt das Naan in der Pfanne keine Blasen?

Entweder war die Pfanne nicht heiß genug oder der Teig hatte nicht genügend Zeit zum Gehen und Entwickeln von Gaseinschlüssen.

Wie bewahre ich übrig gebliebenes Naan am besten auf?

Verpacken Sie es luftdicht in Folie. Vor dem Verzehr können Sie es kurz in einer heißen Pfanne oder im Toaster aufwärmen.

Kann man den Teig auch am Vorabend vorbereiten?

Ja, Sie können den gekneteten Teig über Nacht im Kühlschrank ruhen lassen. Vor dem Verarbeiten muss er jedoch Raumtemperatur annehmen.

WAGUU Petr rät: Kochen Sie für 12 oder mehr Personen?

12–16 Personen: Verdoppeln Sie die Zutatenmenge und backen Sie das Naan nacheinander in zwei Pfannen gleichzeitig. Halten Sie die fertigen Brote im vorgeheizten Ofen bei 80 °C warm. • 20+ Personen: Bereiten Sie den Teig in zwei separaten Schüsseln zu und nutzen Sie eine elektrische Flachgrillplatte für ein zügiges Backen.

Beilagen und Servieren

Empfohlene Beilagen:

  • Butter Chicken – cremiges Hühnchen-Curry (nicht im Rezept enthalten)
  • Raita – erfrischender Joghurtdip mit Gurke und Minze (nicht im Rezept enthalten)

Servieren: Heiß, frisch aus der Pfanne mit geschmolzener Knoblauchbutter bestrichen und mit Koriander garniert.

Lagerung und Aufwärmen

Kühlschrank: 3 Tage • Gefrierschrank: 3 Monate • Aufwärmen: Im Toaster oder in einer heißen Pfanne für ca. 30 Sekunden aufbacken.

Erstellt von WAGUU Redaktion am 24.05.2024

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naan-de@waguu.online

Häufigste Fehler

  1. Zu kalte Pfanne – Führt dazu, dass das Naan austrocknet statt fluffig aufzugehen und keine Brandflecken entstehen.
  2. Zu wenig Knetzeit – Verhindert die korrekte Ausbildung des Glutengerüsts, wodurch der Teig reißt.
  3. Zu viel Mehl beim Ausrollen – Macht das Brot zäh und nimmt den feinen Geschmack.
  4. Zu langes Backen – Führt dazu, dass das Brot hart wie ein Keks statt weich und biegsam wird.

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