Fried Chicken – Hähnchenfleisch in gewürztem Teig oder Mehl gewendet und goldbraun frittiert, typisch besonders für den amerikanischen Süden

Zusammenfassung: Hähnchenschenkel und -keulen ohne Knochen in einer gewürzten Hülle aus Weizenmehl und Speisestärke, in der Fritteuse goldbraun frittiert. Die Hülle haftet dank Stärke und Backpulver am Fleisch, die Öltemperatur von 165 °C gart das Fleisch durch, bevor die Panade dunkel wird. Gesamtzeit 40 Minuten, Basis 6 Portionen.

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Kategorie: Geflügel, Amerikanische Küche

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Schnellüberblick

  • Gericht: Fried Chicken – in gewürztem Teig oder Mehl paniertes und goldbraun frittiertes Hähnchenfleisch, typisch für den amerikanischen Süden
  • Kategorie: Geflügel, Amerikanische Küche
  • Küche: Amerikanisch
  • Hauptzutat: Hähnchenschenkel und -keulen ohne Knochen, 1200 g
  • Ratgeber: Die 12 berühmtesten amerikanischen Gerichte: traditionelle Rezepte der amerikanischen Küche
  • Gesamtzeit: 40 Minuten (20 Minuten Vorbereitung + 20 Minuten Garzeit)
  • Schwierigkeit: Mittel
  • Portionen: 6 (Portionsgewicht: 252 g)
  • Kerntechnik: Frittieren bei 165 °C, doppelte Panade
  • Zubereitungsarten: Frittieren, Braten in der Pfanne
  • Ernährungsinfo & Allergene:Gluten
  • Geeignet für: Sonntagsessen, Familienfeier, Picknick, Party mit Freunden
  • Nährwerte (pro 1 Portion): 578 kcal, Eiweiß: 41.0 g, Fett: 34.2 g, Kohlenhydrate: 25.8 g
  • Lagerung: 2 Tage im Kühlschrank, 1 Monat im Gefrierschrank
  • Begleitung: Helles Lager, trockener Cider, Eistee mit Zitrone
  • Kurz gesagt: Öltemperatur, trockene Fleischoberfläche und eine Panade aus zwei Mehlsorten – drei Dinge entscheiden darüber, ob die Kruste hält und das Fleisch saftig bleibt.

WAGUU sagt: “Beim Fried Chicken geht es nicht um Gewürze, sondern um den Temperaturunterschied. Kaltes Fleisch und Öl mit 165 °C bedeuten, dass die Panade sofort fest wird und das Fleisch dann nur noch im eigenen Saft gart.”

Wichtige Fakten

Vorbereitungszeit: 20 Minuten
Kochzeit: 20 Minuten
Temperatur: Öl 165 °C, Kerntemperatur des Fleisches 75 °C
Portionen: 6 (Portionsgewicht 252 g)

Auf den Punkt

Die Panade aus Weizenmehl und Speisestärke im Verhältnis vier zu eins bewirkt zwei Dinge: Die Stärke hemmt die Glutenbildung, sodass die Kruste knusprig bleibt, und das Backpulver in der Panade erzeugt beim Frittieren feine Bläschen, die die Panade vom Fleisch abheben. Das Fleisch muss trocken und kalt sein, das Öl ausreichend tief und die Temperatur unter 170 °C – darüber verbrennt die Panade, bevor die Keule durchgegart ist.

Zutaten

Grundportion: 6 Portionen • Portionsgewicht: 252 g

Zutat Menge Qualität
Hähnchenschenkel und -keulen ohne Knochen 1200 g frisch, Haut belassen, gekühlt
Weizenmehl 250 g Type 405, gesiebt
Speisestärke 60 g rein, ohne Zusätze
gemahlenes Paprikapulver edelsüß 12 g edelsüß, gemahlen
geräuchertes Paprikapulver 6 g geräuchert, gemahlen
Knoblauchpulver 8 g getrocknet, gemahlen
gemahlener schwarzer Pfeffer 6 g frisch gemahlen
Cayennepfeffer 3 g gemahlen, scharf
feines Meersalz 12.2 g für Fleisch und Panade
Backpulver 4 g aluminiumfrei
Rapsöl 1500 ml zum Frittieren, hoher Rauchpunkt

Zum ausführlichen Ablauf springen

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • In 40 Minuten fertig: Kein Marinieren über Nacht. Das Fleisch wird gesalzen, paniert und in einer Charge frittiert.
  • Eine Kruste, die hält: Die Speisestärke in der Panade hemmt das Gluten, sodass die Panade beim Frittieren nicht aufreißt und nicht ins Öl fällt.
  • Genaue Mengen für 6 Portionen: 200 g Fleisch pro Portion, 50 g Panadenmischung, 1,5 Liter Öl reichen für zwei Chargen.
  • Auch für Anfänger machbar: Fünf Phasen, ein Ölthermometer und klare visuelle Kontrollpunkte.

Warum es funktioniert: Beim Frittieren in Öl mit 165 °C trocknet die Oberfläche der Panade schnell, die Stärke gelatinisiert und bildet eine Kruste, die den Wasseraustritt aus dem Fleisch verhindert. Das Backpulver zersetzt sich im heißen Öl und setzt Kohlendioxid frei – feine Bläschen heben die Panade von der Fleischoberfläche ab, sodass die Kruste nicht klebt und getrennt bleibt. Speisestärke enthält kein Gluten und bildet daher keine dehnbare Struktur wie Weizenmehl; die Panade bleibt spröde und brüchig. Die Kerntemperatur des Fleisches muss 75 °C erreichen, damit sich die Proteine der Keule verbinden und das Fleisch Saft abgibt, aber nicht so lange, dass das Wasser verdampft – deshalb ist das Verhältnis von Öltemperatur und Dicke des Stücks wichtig.

Rezeptübersicht

Vorbereitung: 20 Min | Kochen: 20 Min | Schwierigkeit: Mittel | Portionen: 6 | Typ: Hauptgericht | Herkunft: Amerikanisch

Ausführlicher Ablauf

Gesamter Ablauf: 2.04 % erledigt

Phase 1: Fleisch vorbereiten – 12 Min

Geräte: Küchenwaage, Kühlschrank

12.2 Nimm die Hähnchenschenkel und -keulen aus dem Kühlschrank, tupfe sie mit Küchenpapier von allen Seiten trocken und wiege sie ab. Verteile die Hälfte des Salzes auf der Fleischoberfläche, die andere Hälfte bleibt für die Panade. Stelle das Fleisch zurück in den Kühlschrank und bereite die Panade vor.

VKB: Die Fleischoberfläche ist matt und trocken auf der Haut, auf dem Papier bleiben keine roten Spuren. Die Stücke sind gleich groß, etwa 5 × 7 cm.

Bevor du zum nächsten Schritt gehst:

Wasche das Hähnchen nicht. Durch Wasser verteilen sich Bakterien im Spülbecken, und eine nasse Oberfläche hält die Panade nicht – statt einer Kruste entstehen kahle Stellen. Tupfe das Fleisch mit Küchenpapier trocken.

Phase 2: Panade – 6 Min

Geräte: Küchenwaage, zwei breite Schüsseln, Gitterrost

12.2 Vermische in einer breiten Schüssel Weizenmehl, Speisestärke, restliches Salz, gemahlenes Paprikapulver edelsüß, geräuchertes Paprikapulver, Knoblauchpulver, gemahlenen schwarzen Pfeffer, Cayennepfeffer und Backpulver. Wende die Fleischstücke darin, sodass die Oberfläche von allen Seiten bedeckt ist; klopfe überschüssige Mischung immer leicht ab, damit sie im Öl nicht verbrennt. Lege die panierten Stücke auf ein Gitterrost und lass sie 10 Minuten ruhen.

VKB: Auf der Fleischoberfläche gibt es keine kahle Stelle, die Panade ist gleichmäßig mit Gewürzen bedeckt und nach dem Abklopfen bleibt eine dünne Schicht am Stück. Die Mischung in der Schüssel ist um ein Viertel weniger als am Anfang.

Bevor du zum nächsten Schritt gehst:

Lass die Panade auf dem Gitterrost ruhen. Wenn du die Stücke sofort ins Öl gibst, wäscht sich die Panade auf den Boden ab und die Kruste wird dünn. Zehn Minuten reichen, damit das Mehl die Feuchtigkeit von der Fleischoberfläche aufnimmt.

Phase 3: Öl erhitzen – 8 Min

Geräte: Fritteuse oder tiefe Gusseisenpfanne, Ölthermometer

3. Rapsöl in die Fritteuse geben und auf 165 °C erhitzen. Die Fritteuse höchstens zu zwei Dritteln füllen, damit das Öl beim Einlegen des Fleisches nicht über den Rand schwappt. Die Temperatur mit dem Thermometer überwachen und bei Bedarf die Leistung des Herdes anpassen.

VKB: Das Thermometer zeigt 165 °C. Wenn ein Teigkrümel ins Öl fällt, sinkt er zum Boden und kommt innerhalb von zwei Sekunden wieder hoch und beginnt leicht zu sprudeln.

Bevor du zum nächsten Schritt gehst:

Öl unter 160 °C führt dazu, dass die Panade Fett aufsaugt und fettig wird. Öl über 180 °C verbrennt die Panade, bevor das Fleisch durchgegart ist. Halte dich an 165 °C und kontrolliere die Temperatur vor jeder Portion.

Phase 4: Erste Portion frittieren – 12 Min

Geräte: Fritteuse, Zange, Fleischthermometer

4. Die Hälfte der Stücke mit der Zange ins Öl geben. 6 bis 7 Minuten pro Seite frittieren, bis die Panade dunkelgoldbraun ist. Die Fritteuse nicht überfüllen – bei zu vielen Stücken sinkt die Öltemperatur und die Panade saugt Fett auf. Die Stücke herausnehmen und auf ein Gitter über einem Blech legen, nicht auf Küchenpapier.

VKB: Die Panade ist dunkelgoldbraun und trocken an der Oberfläche. Das Thermometer im dicksten Teil des Stücks zeigt 75 °C und der austretende Fleischsaft ist klar.

Bevor du zum nächsten Schritt gehst:

Die fertigen Stücke nicht auf Küchenpapier legen. Unter der Kruste kondensiert Dampf und die Panade wird weich. Ein Gitter über einem Blech lässt das Fett abtropfen und die Kruste bleibt trocken.

Phase 5: Zweite Portion und Ruhephase – 12 Min

Geräte: Fritteuse, Gitter, Backofen

5. Das Öl wieder auf 165 °C kommen lassen, Temperatur messen und die zweite Hälfte der Stücke wie die erste frittieren. Die fertigen Stücke zur ersten Portion geben und im Backofen bei 80 °C warm halten, bis zum Servieren. Vor dem Servieren das Fleisch drei Minuten ruhen lassen, damit der Saft im Inneren bleibt.

VKB: Beide Portionen haben die gleiche Farbe. Wenn man ein Stück anschneidet, bleibt der Saft im Fleisch und läuft nicht auf den Teller. Die Panade klingt beim Klopfen hohl.

Benötigte Ausstattung

Utensilien Ideale Größe Alternative Risiko
Fritteuse Volumen 4 l, Durchmesser 24 cm tiefe Gusseisenpfanne oder Wok in einer flachen Pfanne werden die Stücke nur teilweise frittiert und die Panade wird an den Seiten nicht durchgegart
Ölthermometer bis 220 °C, mit Klammer für den Rand Test mit Teigkrümel ohne Messung lässt sich die Temperatur nur schätzen und die Panade verbrennt leicht
Fleischthermometer Einstichthermometer Kontrolle der Saftfarbe die Panade wird dunkel, bevor das Fleisch durchgegart ist, und ohne Messung merkt man das nicht
Gitter über Blech 30 × 20 cm Backofengitter auf einem Blech auf Küchenpapier kondensiert Dampf unter der Kruste und die Panade wird weich
Frittierzange lang, aus Metall zwei Pfannenwender kurze Utensilien führen zu Verbrennungen durch spritzendes Öl

Einkaufsliste

Nährwertprofil

Werte pro Portion (ohne Beilage). Portionsgewicht 252 g. Das Frittieröl ist im Portionsgewicht nicht enthalten; in den Werten ist das beim Frittieren aufgenommene Fett enthalten, etwa 8 % des Gewichts der Stücke.

Nährstoff Pro 100 g Pro 1 Portion Für 6 Portionen
Energie 229 kcal 578 kcal 3468 kcal
Fett 13.6 g 34.2 g 205.3 g
davon gesättigte Fettsäuren 2.1 g 5.4 g 32.1 g
Kohlenhydrate 10.2 g 25.8 g 154.5 g
davon Zucker 0.03 g 0.1 g 0.4 g
Eiweiß 16.3 g 41.0 g 245.8 g
Salz 0.81 g 2.04 g 14.40 g
davon Natrium 0.38 g 0.96 g 5.76 g

Referenzzufuhr für einen durchschnittlichen Erwachsenen (8400 kJ / 2000 kcal).

WAGUU Profi-Level

  • Profi-Standard: Geprüftes Rezept mit genauen Mengenverhältnissen und visuellen Kontrollpunkten.
  • Tipp 1: Das Verhältnis von Mehl zu Stärke sollte vier Teile Mehl zu einem Teil Stärke betragen. Ein höherer Stärkeanteil macht die Panade hart und glasig, ein niedrigerer weich.
  • Tipp 2: Die Öltemperatur vor jeder Portion messen, nicht nur einmal am Anfang. Nach dem Einlegen des Fleisches sinkt sie um 10 bis 15 °C und muss wieder zurückkommen.
  • Tipp 3: Hähnchenschenkel und -keulen ohne Knochen immer in gleich großen Stücken frittieren. Brustfleisch braucht kürzere Zeit und bleibt bei gleicher Frittierdauer trocken.
  • Tipp 4: Das Öl nach dem Frittieren durch ein feines Sieb gießen und noch zweimal verwenden. Nach dem dritten Frittieren beginnt das Öl zu schäumen und nimmt den Geschmack von Verbranntem an.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Geschmack und Farbe der Kruste entstehen durch zwei Vorgänge. Erstens verdampft Wasser von der Oberfläche des Fleisches: Solange Wasser entweicht, bleibt die Oberfläche bei 100 °C und kann nicht bräunen. Erst wenn die Panade getrocknet ist, steigt die Oberflächentemperatur über 140 °C und die Maillard-Reaktionen zwischen Aminosäuren der Proteine und reduzierenden Zuckern setzen ein – es entstehen braune Farbstoffe und aromatische Verbindungen. Der zweite Vorgang spielt sich im Inneren der Panade ab: Stärke nimmt bei Temperaturen über 60 °C Wasser auf und quillt, wodurch eine zusammenhängende knusprige Schicht entsteht. Backpulver zersetzt sich im heißen Öl unter Bildung von Kohlendioxid und Dampf; die Bläschen heben die Panade vom Fleisch ab und erzeugen die charakteristischen Schuppen. Maisstärke enthält kein Gluten, daher bildet die Panade kein dehnbares Netzwerk und bricht statt gummiartig zu sein. Im Fleisch ziehen sich bei 60 bis 70 °C die myofibrillären Proteine zusammen und pressen Wasser aus; bei 75 °C ist das Fleisch durchgegart und saftig, über 85 °C ziehen sich die Fasern so stark zusammen, dass das Fleisch Saft verliert.

Fine Dining – Professionelle Techniken

  • Tellerkomposition: Zwei Stücke übereinander auf einen warmen Teller legen und daneben einen Klecks Kartoffelpüree geben, in den man mit einem Löffel eine Mulde drückt und einen Löffel Bratensauce hineingibt.
  • Texturkontraste: Zur knusprigen Panade ein weiches Püree und eine knackige Essiggurke geben. Drei Texturen in einem Bissen halten die Aufmerksamkeit.
  • Temperaturkontrast: Das Fleisch heiß servieren, das eingelegte Gemüse eiskalt. Die Kälte auf der Zunge betont die Temperatur der Kruste.
  • Aromatische Ergänzungen: Einen Teelöffel getrocknete Zitronenschale in die Panade geben. Das Aroma wird durch die Hitze des Öls freigesetzt und verbindet die Gewürze mit der Essiggurke auf dem Teller.

Sensorik-Radar

  • Aussehen: Dunkelgoldbraune Kruste mit feinen Schuppen und helleren Stellen, an denen sich die Panade vom Fleisch abgehoben hat. Im Anschnitt ist das Fleisch hell und saftig.
  • Geruch: Frittiertes Fett, süßes Paprikapulver und ein rauchiger Unterton. Im Hintergrund eine leichte Schärfe des Cayennepfeffers.
  • Geschmack: Salzige Kruste mit Paprikasüße, danach der Fleischgeschmack des Schenkels und am Ende die Wärme des Cayennepfeffers.
  • Textur: Die Kruste bricht und klingt hohl, das Fleisch darunter ist zart und saftig. Die Schicht zwischen Panade und Fleisch bleibt trocken.

Paarung

  • Helles Lagerbier: Die Hopfenbitterkeit durchschneidet das Fett der Panade. Bei 6–8 °C gekühlt servieren.
  • Trockener Cider: Die Apfelsäure erfrischt nach dem frittierten Essen. Geeignet für pikaniere Varianten mit höherem Cayennepfefferanteil.
  • Eistee mit Zitrone: Die Tannine des Tees ziehen die Oberfläche des Mundes nach dem Fett zusammen und die Zitrone rundet ab. Alkoholfreie Variante für Kinder und Fahrer.
  • Essiggurke: Fermentiertes Gemüse liefert Säure und Knackigkeit und wirkt gegen Fettigkeit.

Verschiedene Zubereitungsvarianten

  • Stücke mit Knochen: Hähnchenschenkel und -keulen mit Knochen 1500 g drei Minuten länger frittieren. Der Knochen hält die Wärme und das Fleisch bleibt saftiger, aber das Portionsgewicht ist geringer.
  • Im Heißluftofen: Die panierten Stücke mit Öl bestreichen und 25 Minuten bei 200 °C backen, nach der Hälfte der Zeit wenden. Der Fettgehalt ist geringer, die Kruste wird jedoch trockener und brüchiger.
  • Pikante Variante: Erhöhen Sie das Cayennepfeffer auf 8 g und geben Sie 4 g gemahlenes Chili in die Panade. Die Schärfe zeigt sich erst beim Durchbeißen der Kruste.

Allergene und diätetische Informationen

Enthält: Gluten (Mehl Type 405) • Gluten: ja, in der Panade • Nicht geeignet für: Personen mit Zöliakie, mit Glutenallergie; bei glutenfreier Ernährung verwenden Sie glutenfreies Mehl und ein separates Frittierbad

Geeignet für

Wochenendmittagessen für die Familie, Feier für sechs bis zehn Personen, Picknick, Party mit Freunden, hausgemachte Version von Fried Chicken.

Katalog der Alternativen

  • Hähnchenschenkel ohne Knochen: Hähnchenbrustfilets in Streifen geschnitten. Braten Sie drei Minuten kürzer, das Fleisch ist magerer und trocknet schneller aus.
  • Weizenmehl Type 405: glutenfreies Mehl aus Reis und Mais im Verhältnis 2 : 1. Die Panade verhält sich ähnlich, bräunt aber schneller.
  • Maisstärke: Kartoffelstärke. Die Kruste ist etwas härter und weniger schuppig.
  • Rapsöl: Sonnenblumenöl oder Erdnussöl. Erdnussöl verträgt höhere Temperaturen und verleiht einen feinen nussigen Unterton.
  • Cayennepfeffer: gemahlener Süßpaprika mit einer Prise Chili. Die Schärfe ist geringer, die Farbe etwas heller.

FAQ

Warum löst sich die Panade vom Fleisch?

Meistens, weil das Fleisch feucht war oder die Panade nicht ruhen konnte. Trocknen Sie die Oberfläche des Fleisches mit einem Papiertuch ab und lassen Sie die panierten Stücke zehn Minuten auf einem Gitter stehen, damit das Mehl die Feuchtigkeit aufsaugt.

Welche Öltemperatur ist richtig?

165 °C. Bei niedrigerer Temperatur saugt die Panade Fett auf und wird fettig, bei höherer wird sie dunkel, bevor das Fleisch durchgegart ist. Messen Sie die Temperatur vor jeder Portion.

Kann ich das Hähnchen statt zu frittieren auch backen?

Ja. Bestreichen Sie die panierten Stücke mit Öl und backen Sie sie 25 Minuten bei 200 °C, wenden Sie sie nach der Hälfte der Zeit. Die Kruste wird trockener und brüchiger, aber das Fleisch bleibt saftig.

Wie viel Öl brauche ich und was mache ich nach dem Frittieren damit?

Für 1200 g Fleisch reichen 1500 ml Öl in einem Topf mit vier Litern Fassungsvermögen. Lassen Sie das Öl nach dem Frittieren abkühlen, filtern Sie es durch ein feines Sieb und verwenden Sie es noch zweimal.

Warum wird Backpulver in die Panade gegeben?

In heißem Öl zersetzt es sich und setzt Kohlendioxid frei. Die Bläschen heben die Panade vom Fleisch ab, sodass die Kruste getrennt und schuppig bleibt, statt zu kleben.

Wie erkenne ich, dass das Fleisch durchgegart ist?

Ein Thermometer, das in die dickste Stelle gesteckt wird, zeigt 75 °C an und der austretende Saft ist klar. Wenn der Saft rosa ist, geben Sie das Stück für zwei Minuten zurück ins Öl.

WAGUU Petr rät: Kochen Sie für 6 oder mehr Personen?

6–8 Personen: Frittieren Sie in zwei Portionen und halten Sie die fertigen Stücke im Ofen bei 80 °C auf einem Gitter warm. Kontrollieren Sie die Öltemperatur vor der zweiten Portion, sie sinkt um etwa 10 °C. • 10+ Personen: Stellen Sie zwei Fritteusen nebeneinander oder frittieren Sie vorab und erwärmen Sie die fertigen Stücke im Ofen bei 180 °C für 8 Minuten. Die Panade bleibt knusprig, wenn Sie die Stücke auf ein Gitter legen, nicht auf ein Blech.

Beilagen und Servieren

Servieren: Servieren Sie mit Kartoffelpüree, Mais, Coleslaw oder Essiggurke. Legen Sie die Stücke erst kurz vor dem Servieren auf einen warmen Teller, damit die Kruste trocken bleibt.

Lagerung und Aufwärmen

Kühlschrank: 2 Tage • Gefrierschrank: 1 Monat • Aufwärmen: Erwärmen Sie die Stücke im Ofen bei 180 °C für 10 Minuten auf einem Gitter. In der Mikrowelle wird die Panade feucht und verliert die Knusprigkeit. Lassen Sie gefrorene Stücke vor dem Aufwärmen im Kühlschrank auftauen.

Autor: WAGUU Petr & Team • Veröffentlicht: 06.10.2026 • Aktualisiert: 09.10.2026

Weitere Rezepte aus dem Artikel

Leitfaden: Die 12 berühmtesten amerikanischen Gerichte: traditionelle Rezepte der amerikanischen Küche

Hamburger – saftiger Rinderburger im Brötchen mit typischen Beilagen wie Salat, Tomate, Zwiebel, Gurken und Sauce

Hot Dog – gegrillte oder gekochte Würstchen im länglichen Brötchen, traditionell mit Senf, Ketchup, Zwiebeln oder weiteren Beilagen serviert

Barbecue Ribs – langsam gebackene oder geräucherte Schweinerippchen, bestrichen mit Barbecue-Sauce

Pulled Pork – langsam gebackenes oder geräuchertes Schweinefleisch, in Fasern gezupft und mit Barbecue-Sauce serviert

Mac and Cheese – Nudeln mit reichhaltiger Käsesauce, oft aus Cheddar, goldbraun überbacken

Buffalo Wings – frittierte oder gebackene Hähnchenflügel, in pikante Buffalo-Sauce getaucht, traditionell mit Blauschimmelkäse-Dip serviert

Philly Cheesesteak – geschnittenes Rindfleisch mit geschmolzenem Käse im länglichen Brötchen, klassisches Streetfood aus Philadelphia

Clam Chowder – dicke cremige Suppe aus Muscheln, Kartoffeln, Zwiebeln und Milch oder Sahne, typisch für Neuengland

Jambalaya – kräftig gewürztes Reisgericht aus Louisiana mit Fleisch, Wurst, Gemüse und je nach Variante auch Meeresfrüchten

Gumbo – dickflüssiges Gericht aus Louisiana nach Art eines Schmorragouts mit Fleisch oder Meeresfrüchten, Gemüse und kräftig gewürzter Basis

Pecan Pie – klassischer amerikanischer süßer Kuchen mit Pekannüssen in reichhaltiger süßer Füllung, traditionell besonders mit dem amerikanischen Süden verbunden

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Warum gerade WAGUU?

Rezepte auf WAGUU werden auf die Genauigkeit von Zutaten, Zubereitung und Nährwerten geprüft. Bei diesem Rezept sind die Mengen in derselben Form in der Zutatentabelle, in den einzelnen Zubereitungsschritten, in der Einkaufsliste und in der Druckvorlage angegeben – 250 g Mehl und 60 g Stärke entsprechen der Panadenmischung, die für alle zwölf Fleischstücke verbraucht wird.

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Häufigste Fehler

  1. Niedrige Öltemperatur – die Panade saugt Fett auf und die Kruste wird fettig. Erhitzen Sie das Öl auf 165 °C und messen Sie die Temperatur vor jeder Portion.
  2. Überfüllter Topf – nach dem Einlegen des Fleisches sinkt die Öltemperatur und die Stücke garen statt zu frittieren. Frittieren Sie höchstens die Hälfte des Fleisches auf einmal.
  3. Feuchtes Fleisch – die Panade wird abgewaschen und die Kruste löst sich. Trocknen Sie das Fleisch vor dem Panieren mit einem Papiertuch ab und lassen Sie die panierten Stücke zehn Minuten ruhen.
  4. Fertige Stücke auf Papiertuch – unter der Kruste kondensiert Dampf und die Panade wird weich. Legen Sie sie auf ein Gitter über einem Blech.

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