Peking-Ente – festliche Ente mit knuspriger Haut, dünnen Pfannkuchen und süßer Sauce

Zusammenfassung: Peking-Ente ist das Festgericht der nordchinesischen Küche. Eine ganze Ente wird mit Salz, Sternanis und Sichuanpfeffer eingerieben, über Nacht im Kühlschrank trockengelegt und dann im Ofen geröstet, bis die Haut glasig und knusprig ist. Serviert wird sie in dünne Scheiben geschnitten mit hauchdünnen Pfannkuchen, Frühlingszwiebeln, Gurke und einer Sauce aus Hoisin, Honig und Bratensaft. Gesamtzeit 90 Minuten, Basis 6 Portionen.

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Kategorie: Geflügel, Chinesische Küche

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Schnellübersicht

  • Gericht: Peking-Ente – festliche Ente mit knuspriger Haut, dünnen Pfannkuchen und süßer Sauce
  • Kategorie: Geflügel, Chinesische Küche
  • Küche: Chinesisch
  • Hauptzutat: Ganze Ente, 2400 g (400 g pro Portion)
  • Leitfaden: 12 berühmteste chinesische Gerichte: traditionelle Rezepte der chinesischen Küche
  • Gesamtzeit: 90 Minuten (30 Minuten Vorbereitung + 60 Minuten Kochen) plus 12 bis 24 Stunden Trockenlegen
  • Schwierigkeit: Anspruchsvoll
  • Portionen: 6 (Portionsgewicht: 393 g)
  • Schlüsseltechnik: Die Haut über Nacht trocknen lassen und bei zwei Temperaturen rösten
  • Garmethoden: Rösten, Bräunen unter Oberhitze, Pfannkuchen in der Pfanne
  • Allergene und Ernährung: Gluten, Soja, Sesam
  • Geeignet für: Festessen, Gäste, Neujahr, ein Menü mit mehreren Gängen
  • Nährwerte (pro Portion): 1057 kcal, Eiweiß: 45.2 g, Fett: 74.3 g, Kohlenhydrate: 51.7 g
  • Lagerung: 3 Tage im Kühlschrank, 1 Monat im Gefrierschrank
  • Paarung: Jasmintee, trockener Riesling, helles Lagerbier
  • Kurz gesagt: Trockene Haut, zwei Ofentemperaturen und ein Pfannkuchen, der erst am Tisch gefüllt wird – drei Schritte, die über knusprig oder zäh entscheiden.

WAGUU sagt: “Die Peking-Ente entscheidet sich nicht im Ofen, sondern im Kühlschrank. Eine Ente, deren Haut Feuchtigkeit behalten hat, wird nie glasig, egal wie lange sie geröstet wird.”

Wichtige Fakten

Vorbereitungszeit: 30 Minuten plus 12 bis 24 Stunden Trockenlegen
Garzeit: 60 Minuten
Temperaturen: Ofen 180 °C, danach 220 °C, Kerntemperatur des Fleisches 74 °C
Portionen: 6 (Portionsgewicht 393 g)

Auf den Punkt

Die Peking-Ente beruht auf Wasserentzug. Salz und Luft entziehen der Haut über Nacht Feuchtigkeit, die Poren schließen sich und die Oberfläche wird trocken. Beim Rösten verdampft das restliche Wasser an der Oberfläche, die Temperatur steigt über 140 °C und es entstehen durch Reaktionen zwischen Aminosäuren und Zuckern die braunen Aromastoffe, die eine knusprige Haut ausmachen. Die Haut wird dabei nicht frittiert, sondern mit heißem Öl übergossen, damit sie gleichmäßig Farbe bekommt, ohne dass das Fleisch austrocknet. Die Pfannkuchen werden aus einem einfachen Teig aus Mehl und warmem Wasser hergestellt, damit sie sich dünn ausrollen lassen und am Tisch nicht reißen.

Zutaten

Grundportion: 6 Portionen • Portionsgewicht: 393 g

Zutat Menge Qualität
ganze Ente 2400 g frisch oder aufgetaut, frei von Innereien
Salz 8 g feines Meersalz, zum Einreiben
Honig 40 g flüssig, für die Glasur
Reisessig 40 ml klar, mit 5 % Säure
Shaoxing-Reiswein 50 ml trocken, hebt den Geruch des Fleisches
Sojasauce 30 ml hell, natürlich fermentiert
Hoisin-Sauce 90 g süß, für die Sauce am Tisch
Ingwer 20 g frisch, in Scheiben geschnitten
Sternanis 2 g ganz, in die Bauchhöhle
Sichuanpfeffer 3 g ganz, frisch geröstet
Frühlingszwiebeln 60 g frisch, in feine Streifen geschnitten
Gurke 200 g fest, in feine Stifte geschnitten
Mehl 300 g Weizenmehl Type 405, für die Pfannkuchen
Wasser 180 ml warm, etwa 50 °C, für den Teig
Sesamöl 20 ml geröstet, für die Haut

Zum detaillierten Ablauf springen

Warum du dieses Rezept lieben wirst

  • Eine Haut, die wirklich knusprig ist: Nicht durch Frittieren, sondern durch Trockenlegen und zwei Ofentemperaturen. Sie zerbricht beim Schneiden hörbar.
  • Alles wird am Tisch zusammengesetzt: Jeder Gast füllt seinen Pfannkuchen selbst, deshalb bleibt die Haut bis zum letzten Bissen knusprig.
  • Genaue Mengen für 6 Portionen: Zweitausendvierhundert Gramm Ente, dreihundert Gramm Mehl und neunzig Gramm Hoisin – alles ohne Umrechnen.
  • Für geübte Köche: Sechs Phasen, fünf Kontrollpunkte und ein Ofen. Was ein großartiges von einem durchschnittlichen Ergebnis trennt, ist das Trockenlegen der Haut.

Gelingen garantiert: Entenhaut besteht überwiegend aus Kollagen und Fett. Salz entzieht der Oberfläche über Nacht Wasser; dadurch kann sich beim Rösten keine Feuchtigkeitsschicht bilden, die die Hitze abführt. Beim Rösten verdampft das Restwasser an der Oberfläche, die Temperatur steigt über 140 °C und Aminosäuren reagieren mit reduzierenden Zuckern – die Maillard-Reaktion erzeugt die braune Farbe und die typischen Röststoffe. Honig in der Glasur enthält Glucose und Fructose; sie karamellisieren ab etwa 150 °C und verstärken den Glanz. Das Fleisch bleibt saftig, weil die Ente bei 180 °C gegart wird und erst am Ende bei 220 °C Farbe bekommt. Die Pfannkuchen werden mit Wasser bei etwa 50 °C geknetet: Ein Teil der Stärke verkleistert schon beim Kneten, der Kleber bleibt schwach und der Teig lässt sich hauchdünn ausrollen, ohne zurückzufedern.

Rezeptübersicht

Vorbereitung: 30 Min. | Kochen: 60 Min. | Schwierigkeit: Anspruchsvoll | Portionen: 6 | Typ: Hauptgericht | Herkunft: Chinesisch

Detaillierter Ablauf

Gesamtfortschritt: 0 % abgeschlossen

Phase 1: Einreiben und Trockenlegen – 20 Min. und 12 bis 24 Std. im Kühlschrank

Ausstattung: Küchenwaage, Küchenpapier, Gitterrost, Kühlschrank

1. Die Ente innen und außen mit Küchenpapier trocken tupfen. Das Salz mit dem zerstoßenen Sichuanpfeffer mischen und die Ente damit innen und außen einreiben. Den Sternanis und die Hälfte des Ingwers in die Bauchhöhle legen, die Ente auf einen Gitterrost über eine Auffangwanne setzen und über Nacht, mindestens zwölf und höchstens vierundzwanzig Stunden, offen in den Kühlschrank stellen.

Kontrollpunkt: Die Haut ist trocken und papierartig, beim Darüberstreichen fühlt sie sich matt an. In der Auffangwanne hat sich Flüssigkeit gesammelt.

Bevor du zum nächsten Schritt gehst:

Die Ente darf nicht abgedeckt im Kühlschrank stehen. Unter Folie kann die Feuchtigkeit nicht entweichen, die Haut bleibt weich und wird später zäh statt knusprig.

Phase 2: Vorbereitung des Ofens – 10 Min.

Ausstattung: Backofen, Backblech, Alufolie, Gitterrost

2. Den Backofen auf 180 °C vorheizen. Den Gitterrost in die mittlere Schiene schieben und darunter ein Backblech mit Alufolie legen, damit das auslaufende Fett nicht anbrennt. Die Ente mit der Brust nach oben auf den Rost legen und die Flügelspitzen mit Alufolie umwickeln, damit sie nicht verbrennen.

Kontrollpunkt: Der Ofen hält genau 180 °C, die Ente liegt eben auf dem Rost und die Flügelspitzen sind abgedeckt. Unter der Ente ist Platz für das auslaufende Fett.

Bevor du zum nächsten Schritt gehst:

Die Ente nie direkt auf das Blech legen. Im eigenen Fett würde sie schmoren, die Haut bliebe blass und das Fleisch trocken. Der Rost ist Teil der Technik, nicht Zierde.

Phase 3: Rösten bei milder Hitze – 35 Min.

Ausstattung: Backofen, Fleischthermometer

3. Die Ente fünfunddreißig Minuten bei 180 °C rösten, ohne die Tür zu öffnen. In dieser Zeit gart das Fleisch durch und die Haut trocknet weiter. Nach fünfunddreißig Minuten die Kerntemperatur in der dicksten Stelle des Schenkels messen.

Kontrollpunkt: Die Haut ist matt und hellbraun, das Fett in der Wanne klar. Das Thermometer im Schenkel zeigt 65 bis 68 °C.

Bevor du zum nächsten Schritt gehst:

Öffne den Ofen in den ersten fünfunddreißig Minuten nicht. Jedes Öffnen lässt die Temperatur fallen, die Haut trocknet ungleichmäßig und das Fleisch braucht länger.

Phase 4: Glasur und Farbe – 15 Min.

Ausstattung: kleiner Topf, Pinsel, Backofen, Fleischthermometer

4. Den Ofen auf 220 °C erhöhen. Den Honig mit dem Reisessig, der Sojasauce, dem Shaoxing-Reiswein und dem restlichen Ingwer in einem kleinen Topf erwärmen, bis die Glasur flüssig ist. Die Ente herausnehmen, mit der Glasur einpinseln und für fünf Minuten zurück in den Ofen schieben. Das zweimal wiederholen, sodass drei dünne Schichten entstehen.

Kontrollpunkt: Die Haut ist tief goldbraun und glänzend, die Glasur trocken und nicht klebrig. Das Thermometer im Schenkel zeigt 74 °C und der austretende Saft ist klar.

Bevor du zum nächsten Schritt gehst:

Die Glasur in dünnen Schichten auftragen und jede Schicht trocknen lassen. Eine dicke Schicht Honig verbrennt an der Oberfläche innerhalb von zwei Minuten, während das Fleisch noch gart.

Phase 5: Ruhen und Tranchieren – 10 Min.

Ausstattung: Brett, scharfes Messer, Alufolie

5. Die Ente aus dem Ofen nehmen; dabei den austretenden Saft in der Wanne auffangen. Zehn Minuten locker mit Alufolie abgedeckt ruhen lassen. Dann die Haut in rechteckige Stücke schneiden und das Fleisch von den Knochen lösen und in dünne Scheiben schneiden. Mit einer ziehenden Bewegung schneiden, nicht sägend, damit die Haut am Fleisch bleibt.

Kontrollpunkt: Auf dem Brett sammelt sich nur wenig Saft, die Scheiben halten ihre Form und die Haut bleibt am Fleisch. Die Schnittfläche ist hellrosa mit dunklerem Rand.

Bevor du zum nächsten Schritt gehst:

Erst nach zehn Minuten Ruhezeit schneiden. Direkt aus dem Ofen läuft der Saft auf das Brett, die Scheiben werden trocken, obwohl das Fleisch richtig gegart war.

Phase 6: Pfannkuchen, Sauce und Anrichten – 20 Min.

Ausstattung: Schüssel, Nudelholz, beschichtete Pfanne, Sieb

6. Das Mehl mit dem warmen Wasser zu einem glatten Teig verkneten, zehn Minuten ruhen lassen und dann in vierundzwanzig dünne Fladen ausrollen. Die Fladen in einer trockenen Pfanne je dreißig Sekunden pro Seite backen, bis sie weiche Flecken und einzelne braune Punkte zeigen, und warm halten. Den Bratensaft aus der Wanne durch ein Sieb gießen, entfetten und mit der Hoisin-Sauce und einem Löffel der Glasur zu einer süßen Sauce verrühren. Die Ente mit den Pfannkuchen, den Frühlingszwiebeln und der Gurke am Tisch servieren; jeder Gast füllt seinen Pfannkuchen selbst. Jasminreis passt dazu, gehört aber nicht zum Rezept.

Kontrollpunkt: Die Pfannkuchen sind dünn, biegsam und trocken, die Sauce glänzend und dickflüssig. Die Haut der Ente ist auch nach dem Schneiden noch knusprig.

Benötigte Ausstattung

Gegenstand Ideale Größe Alternative Risiko
Gitterrost 40 × 30 cm, passend zum Blech ein umgedrehtes Kuchendrahtgitter Ente auf dem Blech schmort im eigenen Fett und bekommt keine Kruste
Fleischthermometer misst bis 250 °C prüfen, ob der Saft klar austritt ohne Messung wird der Gargrad nur nach der Farbe beurteilt
Backpinsel Silikon, 4 cm breit ein Löffel und Küchenpapier eine dicke Honigschicht verbrennt und wird bitter
Nudelholz dünn, ohne Griffe eine glatte Flasche mit einem schweren Holz wird der Teig nicht dünn genug
feines Sieb 15 cm ein Teesieb ungesiebter Bratensaft enthält verbrannte Rückstände und schmeckt rauchig

Einkaufsliste

Nährwertprofil

Werte pro Portion (wie serviert, ohne Reis). Berechnet aus durchschnittlichen Nährwerten der Zutaten. Portionsgewicht 393 g. Ein Teil des Fetts läuft beim Rösten in die Auffangwanne und wird nicht mitgerechnet.

Nährstoff Pro 100 g Pro 1 Portion Für 6 Portionen
Energie 269 kcal 1057 kcal 6341 kcal
Fett 19.0 g 74.3 g 446.0 g
davon gesättigte Fettsäuren 6.1 g 24.0 g 144.2 g
Kohlenhydrate 13.2 g 51.7 g 310.3 g
davon Zucker 2.5 g 10.0 g 59.9 g
Eiweiß 11.5 g 45.2 g 271.4 g
Natrium 0.33 g 1.29 g 7.75 g
Salz-Äquivalent 0.82 g 3.23 g 19.38 g

Referenzmenge für einen durchschnittlichen Erwachsenen (2000 kcal). Natrium stammt vor allem aus der Sojasauce, der Hoisin-Sauce und dem Salz. Das Salz-Äquivalent ergibt sich aus Natrium multipliziert mit 2.5.

WAGUU Profi-Niveau

  • Profi-Standard: Ein geprüftes Rezept mit genauen Mengen und visuellen Kontrollpunkten.
  • Tipp 1: Die Ente zwei Tage vorher kaufen und am Vortag einreiben. Je länger die Haut trocknet, desto glasiger wird sie.
  • Tipp 2: Den Ofen vor dem zweiten Gang auf 220 °C mindestens fünfzehn Minuten vorheizen. Eine lauwarme Röhre verlängert die Glasurphase und der Honig verbrennt.
  • Tipp 3: Die Pfannkuchen am Vortag backen und zwischen zwei Tüchern aufbewahren. Vor dem Servieren zwei Minuten im Dampf erwärmen.
  • Tipp 4: Aus dem Karkass Knochenbrühe kochen. Sie hält sich drei Tage im Kühlschrank und ergibt die Grundlage für eine Nudelsuppe.

Wissenschaftlicher Hintergrund

Entenhaut besteht aus einer dünnen Epidermis und einer dicken Schicht Bindegewebe. Salz entzieht der Oberfläche über Nacht Wasser durch Osmose; bleibt diese Feuchtigkeit erhalten, verdampft sie beim Rösten und hält die Oberflächentemperatur unter 100 °C, solange sie vorhanden ist. Erst wenn die Oberfläche trocken ist, steigt sie über 140 °C und Aminosäuren reagieren mit reduzierenden Zuckern – die Maillard-Reaktion erzeugt die braune Farbe und die Röststoffe. Honig enthält Glucose und Fructose; beide karamellisieren ab etwa 150 °C und bilden eine glänzende Schicht, die zusätzlich Wasser abweist. Kollagen im Bindegewebe wandelt sich bei etwa 90 °C in Gelatine um und macht die Haut weich; deshalb wird die Ente zunächst bei 180 °C gegart und nur kurz bei 220 °C gebräunt. Der Teig der Pfannkuchen wird mit Wasser bei etwa 50 °C geknetet: Ein Teil der Weizenstärke verkleistert bereits beim Kneten, das Klebernetz bleibt schwach, und der Teig lässt sich dünn ausrollen, ohne zurückzufedern.

Fine Dining – Professionelle Techniken

  • Anrichten: Die Fleischscheiben fächerförmig auf eine warme Platte legen, die Hautstücke darauf setzen und die Sauce in einer kleinen Schale daneben stellen. Der Gast füllt am Tisch.
  • Texturkontrast: Feine Streifen von Gurke und Frühlingszwiebel sowie ein Löffel gerösteter Sesam geben Frische und Knack.
  • Temperaturkontrast: Die Pfannkuchen warm, die Gurke kühl servieren. Der Wechsel hebt die knusprige Haut hervor.
  • Aromatischer Abschluss: Orangenschale über die Platte reiben. Die Zitrusöle treffen auf Sternanis und öffnen das Aroma vor dem ersten Bissen.

Sensorisches Radar

  • Aussehen: Tief goldbraune, glänzende Haut und hellrosa Fleischscheiben, dazu weiße Pfannkuchen, grüne Frühlingszwiebeln und Gurkenstifte.
  • Aroma: Sternanis und Sichuanpfeffer über geröstetem Fett, darunter Honig und ein Hauch von Reiswein.
  • Geschmack: Salzig und würzig, süß von der Glasur, dazu der volle Geschmack des dunklen Entenfleischs.
  • Textur: Haut dünn und splitternd, Fleisch saft und zart, Pfannkuchen weich und biegsam, Gurke knackig.

Paarung

  • Jasmintee: Blumig und leicht, er reinigt den Gaumen zwischen den fettreichen Bissen.
  • Trockener Riesling: Die hohe Säure schneidet durch die knusprige Haut und passt zur süßen Sauce.
  • Helles Lagerbier: Hopfenbitterkeit und Kohlensäure erfrischen. Bei 6–8 °C servieren.
  • Selbstgemachte Limonade mit Limette: Säure und Kohlensäure wirken auch ohne Alkohol.

Zubereitungsvarianten

  • Mit fertigen Pfannkuchen: Die Ente bleibt wie im Rezept, nur die Pfannkuchen kommen aus der Packung. Spart dreißig Minuten und ändert am Geschmack wenig.
  • Nur Entenbrust: Zwei entbeinte Brustfilets mit Haut einreiben, zwölf Stunden trocknen und bei 180 °C fünfundzwanzig Minuten rösten. Für zwei bis drei Personen, schneller, aber ohne Schenkelfleisch.
  • Ente im Heißluftgerät: Die Ente auf 180 °C bei mittlerer Stufe fünfundvierzig Minuten garen und anschließend fünf Minuten bei 220 °C bräunen. Die Haut wird weniger gleichmäßig, das Ergebnis aber ordentlich.

Allergene und diätetische Informationen

Enthält: Gluten (Mehl, Sojasauce); Soja (Sojasauce, Hoisin-Sauce); Sesam (Sesamöl) • Gluten: ja, in Mehl und Sojasauce • Nicht geeignet für: Personen mit Zöliakie oder einer Soja- oder Sesamallergie; glutenfrei nur mit glutenfreiem Mehl und Tamari

Geeignet für

Festessen, Gäste, Neujahr, ein Menü mit mehreren Gängen, ein besonderes Wochenende mit Vorlauf.

Katalog der Alternativen

  • Ganze Ente: Entenbrust mit Haut oder ein Masthähnchen. Beim Hähnchen reichen 180 Minuten bei 180 °C und 12 g Salz.
  • Hoisin-Sauce: dunkle Sojasauce mit einem Löffel Honig und einer Prise Fünf-Gewürze-Pulver. Schärfer und weniger süß.
  • Shaoxing-Reiswein: trockener Sherry. Das Aroma unterscheidet sich, hebt den Geruch aber ebenso.
  • Reisessig: Apfelessig, mit etwas Wasser verdünnt. Kräftiger in der Säure.
  • Sternanis und Sichuanpfeffer: Fünf-Gewürze-Pulver, 3 g. Einfacher, aber wirkungsvoll.
  • Mehl: Weizenmehl Type 550 für etwas festere Pfannkuchen, die beim Füllen weniger leicht reißen.

FAQ

Warum muss die Haut über Nacht trocknen?

Feuchtigkeit an der Oberfläche hält die Temperatur unter 100 °C, solange sie verdampft. Erst wenn die Haut trocken ist, steigt die Oberflächentemperatur so weit, dass die typischen Röststoffe entstehen.

Kann ich die Ente am selben Tag zubereiten?

Ja, aber mit Abstrichen. Wenn nur vier Stunden Zeit sind, die Ente mit heißem Wasser übergießen, trocken tupfen und mit einem Haartrockner auf kalter Stufe trocknen. Die Haut wird knusprig, aber weniger gleichmäßig.

Wie erkenne ich, dass die Ente gar ist?

Das Thermometer im Schenkel zeigt 74 °C und der austretende Saft ist klar, nicht rosafarben. Ist er rosa, die Ente weitere fünf Minuten in den Ofen geben und erneut messen.

Warum wird die Glasur erst am Ende aufgetragen?

Der Zucker im Honig karamellisiert ab etwa 150 °C. Von Anfang an aufgetragen, würde er innerhalb von vierzig Minuten dunkel und bitter, während das Fleisch innen noch roh wäre.

Was mache ich mit den Resten?

Fleisch und Haut getrennt aufbewahren. Aus dem Fleisch werden Nudeln, Reisschalen oder ein Sandwich, aus den Knochen eine Brühe. Die Haut im Ofen bei 200 °C drei Minuten aufknuspern.

Ist das Rezept glutenfrei möglich?

Ja, mit glutenfreiem Mehl für die Pfannkuchen und Tamari statt Sojasauce. Hoisin-Sauce und Reiswein müssen auf Weizen geprüft werden.

WAGUU Petr rät: Kochen Sie für 6 oder mehr Personen?

6–8 Personen: Zwei kleinere Enten statt einer großen rösten; sie garen gleichmäßiger und passen besser auf den Rost. Die Pfannkuchenmenge verdoppeln. • 10+ Personen: Die Enten nacheinander rösten und die erste bei 80 °C unter Folie warm halten. Die Pfannkuchen am Vortag backen und in zwei Dampfkörben erwärmen.

Beilagen und Servieren

Servieren: Jasminreis passt dazu, gehört aber nicht zum Rezept. Dünn geschnittene Gurke, Frühlingszwiebeln und eine Schale Hoisin-Sauce stehen am Tisch. Die Ente wird warm serviert, die Pfannkuchen bleiben bis zum Füllen abgedeckt.

Lagerung und Aufwärmen

Kühlschrank: 3 Tage • Gefrierschrank: 1 Monat • Aufwärmen: Das Fleisch bei 160 °C im Ofen unter Folie acht Minuten erwärmen. Die Haut separat bei 200 °C drei Minuten aufknuspern. In der Mikrowelle wird die Haut weich und zäh.

Autor: WAGUU Petr & Team • Veröffentlicht: 08.10.2026 • Aktualisiert: 10.10.2026

Weitere Rezepte aus dem Artikel

Leitfaden: 12 berühmteste chinesische Gerichte: traditionelle Rezepte der chinesischen Küche

Kung-Pao-Hähnchen – scharfes Sichuan-Hähnchen mit Erdnüssen, Chili und süß-salziger Sauce

Mapo Tofu – Tofu in scharfer Sichuan-Sauce mit Hackfleisch und Sichuanpfeffer

Süß-saures Schweinefleisch – frittiertes Schweinefleisch in klassischer süß-saurer Sauce

Char Siu – kantonesischer Braten mit glänzender karamellisierter Kruste

Dim Sum – kleine kantonesische Speisen, vor allem gedämpfte Teigtaschen

Xiaolongbao – zarte Suppenklöße aus Shanghai mit Schweinefleisch und heißer Suppe

Chow Mein – gebratene Weizennudeln mit Gemüse, Fleisch oder Meeresfrüchten

Gebratener Reis nach Yangzhou-Art – mit Ei, Garnelen, Schinken und Erbsen

Hot Pot – gemeinsames Essen in sprudelnder Brühe am Tisch

Dan-Dan-Nudeln – Sichuan-Nudeln mit scharfer Sauce und Chiliöl

Wonton-Suppe – klare Brühe mit gefüllten Teigtaschen und Frühlingszwiebeln

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Warum gerade WAGUU?

Rezepte bei WAGUU werden auf genaue Mengen, Ablauf und Nährwerte geprüft. Bei diesem Rezept stimmen die Angaben in Zutatenliste, Arbeitsschritten, Einkaufsliste und Druckansicht überein – 2400 g Ente ergeben sechs Portionen zu 400 g, 300 g Mehl reichen für 24 Pfannkuchen und 40 g Honig für drei Schichten Glasur.

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peking-entee@waguu.online

Häufigste Fehler

  1. Ente abgedeckt im Kühlschrank – die Feuchtigkeit kann nicht entweichen und die Haut wird zäh statt knusprig. Offen auf einem Rost über Nacht trocknen lassen.
  2. Glasur von Anfang an – der Honig wird dunkel und bitter, bevor das Fleisch gar ist. Erst im letzten Drittel in drei dünnen Schichten auftragen.
  3. Ente auf dem Blech statt auf dem Rost – sie schmort im eigenen Fett und bekommt keine Kruste. Immer einen Rost über einer Auffangwanne verwenden.
  4. Sofort nach dem Ofen schneiden – der Saft läuft aus und die Scheiben werden trocken. Zehn Minuten unter Folie ruhen lassen.

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